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Neues Angebot der Güstrow-Information : Zeitzeugen entlang der Stadtmauer

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Neues Angebot der Güstrow-Information nutzte Hans Teer und Familie.

Es war die erste gebuchte Führung zu „Zeitzeugen entlang der Stadtmauer“, die am Wochenende eine Familie gebucht hat. Kathrin Bethke, seit etwa 20 Jahren als Stadtführerin tätig, zeigte den Teilnehmern den grünen Gürtel der Innenstadt und führte sie vorbei an der ehemaligen Befestigung. „Ich möchte von den Zeitzeugen, also den Menschen der Stadt, aber auch den Gebäuden erzählen, die für Güstrow wichtig sind“, sagt Kathrin Bethke.

Sie begann an der Güstrow-Information, wo sie von Franz Parr ebenso berichtete wie vom Gerichtsgebäude und dem Ernst-Barlach-Theater. Die Familie um Hans Teer, der seinen 85. Geburtstag feierte, hörte aufmerksam zu, um einen Einblick in die Geschichte der Stadt zu bekommen, jener Stadt, die für ihren Vater, Großvater, Onkel eine Rolle im Leben gespielt hat. „Ich war Ende 1945 mit einem Güterwagen aus Österreich gekommen und landete zuerst in Laage“, erzählt Hans Teer. Für vier Jahre wurde dann das Herrenhaus in Gerdshagen sein Zuhause. Hin und wieder sei er zu Fuß nach Güstrow gegangen und konnte sich noch an manches erinnern. Somit wurde der Gang durch Güstrow für seine Familie – drei Kinder, sechs Enkel und weitere Verwandte – sowie für ihn selbst eine Geschichtsreise. Sie waren unter anderem aus Berlin, Hamburg und Frankfurt/Main angereist.

Es ging am Dom vorbei, durch die Wallanlagen mit einem kurzen Blick auf das „Haus der Kirche“ im Grünen Winkel, weiter entlang der Hageböcker Mauer und über den Pferdemarkt. Es handelt sich bei dieser Führung um eine, die erst seit Kurzem in der Güstrow-Information angeboten wird. Auf zweieinhalb Stunden angesetzt, bleibt dem Stadtführer immer ein gewisser Spielraum. „Man kann bei jeder Gruppe variieren und sich auf die Teilnehmer einstellen“, erklärt Kathrin Bethke.

Hans Teer, der schon lange in Hamburg lebt, war begeistert. „An einiges habe ich mich erinnern können, anderes hatte ich vergessen“, berichtet er. Nach der Führung wollte er sich auch noch Gerdshagen anschauen, um weitere Erinnerungen aufzufrischen.

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