In Ruhestand verabschiedet : „Zeitreise von Diesellok zum ICE“

Abschiedsfeier: Hanni Böttcher (M.) mit Familienmitgliedern und Gästen
Abschiedsfeier: Hanni Böttcher (M.) mit Familienmitgliedern und Gästen

Hanni Böttcher nach mehr als 26 Jahren Arbeit in der Sparda Bank Güstrow in den Ruhestand verabschiedet.

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04. Dezember 2017, 21:00 Uhr

Mit vielen liebevollen Worten und guten Wünschen wurde Hanni Böttcher (63) in der vergangenen Woche in den Ruhestand verabschiedet. Bis Juli war sie Leiterin der Güstrower Filiale der Sparda Bank und fungierte in den vergangenen Monaten als Ratgeberin in der zweiten Reihe. Christiane Dörn hat jetzt die Leitung übernommen.

Gut 26 Jahre hat Hanni Böttcher in der Sparda Bank gewirkt, davon 25 Jahre als Leiterin. Sie selbst ließ die Jahre in einer Zeitreise Revue passieren. „Der Zug der Zeitreise von der Diesellok zum ICE“ – so überschrieb sie ihre Geschichte. Am 5. März 1991 gestartet, begann Hanni Böttcher in der Sparda Bank Güstrow. Sie erlebte den Umzug ins Reichsbahnamt ebenso wie ins sanierte Gebäude der Eisenbahnstraße 3 und schließlich auf den Pferdemarkt im Jahr 2007. „Gern denke ich an die vielen guten Gespräche mit meinen Kunden zurück und danke ihnen für das Vertrauen über die Jahre“, sagte sie.

Olaf Granzow, einst Praktikant in der Güstrower Filiale und heute Vertriebsleiter der Region Nord, lobte die akribisch vorbereiteten Veranstaltungen der ehemaligen Bank-Chefin und Thomas Gärber als Vertreter des Vorstandes hob ihren Umgang mit und ihre Nähe zu den Menschen hervor. „Hanni hat viel für die Menschen getan“, ist er sicher.

Geboren in Güstrow wuchs Hanni Böttcher in Krakow am See auf. Nach ihrer Schulzeit studierte sie an der Pädagogischen Hochschule drei Jahre Polytechnik, entschied sich dann aber doch für die Ausbildung zur Handelskauffrau. Ab 1978 arbeitete sie im Landmaschinenbau in der Planung und absolvierte von 1987 bis 1991 ein Wirtschaftsstudium. Als in der Wendezeit Kurzarbeit angesagt war, nahm die alleinerziehende Mutter zweier Kinder in der Sparda Bank eine neue Herausforderung an. Zweieinhalb Jahre Ausbildung und zahlreiche Weiterbildungen zog dies nach sich.

Das ist lange her. Hanni Böttcher freut sich über die tolle Partnerschaft während der Jahre mit ihrem Filial-Team, dem Leiter-Team in MV und den Kunden, die ihr sicher fehlen werden. Jetzt wird sich die Ruheständlerin aber Zeit nehmen für die Dinge, die bisher zu kurz gekommen sind. „Ich habe keine großen Pläne, aber im Januar möchte ich mit meinen Töchtern zum Karneval fahren und vielleicht den Jakobsweg gehen“, verrät sie.


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