Ecolea Güstrow : Zeitkapsel für Ecolea-Neubau

In dem zweigeschossigen Erweiterungsbau auf dem Schulhof soll Platz für acht neue Klassenräume sein.
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In dem zweigeschossigen Erweiterungsbau auf dem Schulhof soll Platz für acht neue Klassenräume sein.

Auf dem Schulhof in der Plauer Straße in Güstrow entsteht für 2,2 Millionen Euro ein Erweiterungsbau in Modulbauweise.

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21. Juni 2017, 05:00 Uhr

Die Privatschule Ecolea investiert 2,2 Millionen Euro in ihren Güstrower Schulstandort. In den nächsten Monaten entsteht auf dem Schulhof an der Plauer Straße ein zweigeschossiger Erweiterungsbau in Modulbauweise. „Wir brauchen dringend neue Klassenräume sowie weitere Arbeitsräume für die Lehrer“, sagt Schulleiter Wolfgang Rosenow. Mit Sven T. Olsen von der Seminar-Center-Gruppe, dem Träger der Ecolea in Güstrow, legte er gestern den Grundstein für den Neubau bzw. versenkte zum Baustart eine Zeitkapsel.

Die aktuell 200 Schüler der Ecolea haben in der Zeitkapsel ein paar Erinnerungen für nachfolgende Schülergenerationen eingelagert: Fotos vom Schulgebäude, Texte mit Botschaften und Wünschen für die Zukunft, eine Musik-CD sowie eine Schweriner Volkszeitung. „Erst zu einem späteren Ereignis, vielleicht zum 20-jährigen Jubiläum der Schule im Jahr 2031, frühestens jedoch nach zehn Jahren, soll die Zeitkapsel wieder ausgegraben werden“, erklärt die stellvertretende Schulleiterin Heike Melzer. An der Grabungsstelle in der Mitte des Baugrundstücks ist eine Öffnung vorgesehen.

Der zweigeschossige Erweiterungsbau wird in jedem der beiden Stockwerke Platz für vier Klassenräume mit Nebenräumen sowie einige Verwaltungsräume bieten. Die Baumaßnahme wird in zwei Bauabschnitten umgesetzt. Im ersten Bauabschnitt werden der Rohbau des gesamten Neubaus und der Ausbau des Erdgeschosses abgeschlossen. Die Fertigstellung ist für Oktober geplant. Der Ausbau des zweiten Stockwerks erfolgt dann im Schuljahr 2017/2018. Im oberen Stockwerk will Sven T. Olsen auch Unterkünfte für Schüler schaffen, die von außerhalb kommen. „Wir wollen in Güstrow einen kleinen Internatsbereich aufbauen“, sagt er. Vor der Entscheidung für den Neubau hatte die Ecolea auch den Umbau der gegenüberliegenden „Alten Mühle“ zum Schulhaus angedacht. „Ein Neubau auf eigenem Gelände ist jedoch günstiger. Zudem können wir hier nach unseren Vorstellungen bauen“, so Olsen.  

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