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Basare Rund ums Kind : Zeit der temporären Kaufhäuser

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Basare rund ums Kind lockten viele am Wochenende nach Laage, Lalendorf und Güstrow.

von
erstellt am 05.Mär.2017 | 21:00 Uhr

Die Schnäppchenjäger kamen am Wochenende wieder voll auf ihre Kosten. In Laage war es die Sporthalle, in Lalendorf das Atrium der Schule und in Güstrow das Heizhaus, die sich für ein paar Stunden in Kaufhäuser verwandelten. „Ich habe vier Kinder. Da ist es selbstverständlich solche Börsen zu nutzen. Wie soll man sonst über die Runden kommen“, erklärt Nadine Habel aus Lalendorf.


„Das Angebot ist reichlich“


An langen Tischen türmen sich im Atrium die Kindersachen, fein säuberlich nach Größen geordnet. „Das Angebot ist reichlich“, sagt Jenny Maute aus Wattmannshagen. In den größeren Größen sei es diesmal besonders viel. Für kleine Jungs etwas zu finden sei schwieriger, fügt sie hinzu. Der Nachwuchs von Heike Pukallus aus Groß Wokern ist inzwischen aus dem Kindesalter heraus, dennoch war sie am Sonnabend in Lalendorf. „Ich kaufe Sachen für meine Nichten“, erklärt Heike Pukallus und hat bereits einen ganze Schwung Kleidung über dem Arm. Das Stöbern mache einfach Spaß.

Freude an der Sache hat auch Andrea Bommhardt, die die Organisationsfäden in Händen hält. „Die Sachen werden von den Kindern doch nie abgetragen“, benennt sei einen Grund für den Basar, den ein Team der Lalendorfer Kita organisiert. Außerdem könne man Leuten auf diese Art helfen. „Wenn eine Oma zu mir sagt, dass sie nun die Ostergeschenke für die Enkel zusammenhat, freut mich das“, betont Andrea Bommhardt, die fleißige Helfer an ihrer Seite weiß. Und eines will sei nicht vergessen: Der nächste Basar ist am 30. September.


Drei Tage Arbeit fürs Organisationsteam


Lob fürs Organisationsteam – um die 20 Frauen und Männer – ist auch Sigrid Schöpperle, Vorsitzende des Vereins zur Förderung des Recknitz-Campus Laage, ganz wichtig. Drei Tage Arbeit verursachen die Laager Basare rund ums Kind. Zuerst müssten der Sporthallenboden mit Matten ausgelegt und Tische aufgestellt, dann die nach Größen sortieren Sachen darauf präsentiert und am Ende auch alles wieder ausgeräumt werden. „Zum Glück machen wir die Abrechnung jetzt am Computer“, sagt Sigrid Schöpperle. Das erspare viel Zeit. Die Gebühr, die die Verkäufer zahlen, steckt der Förderverein in Schulprojekte. Ein Vorhaben sei die Errichtung eines Grillplatzes auf dem Schulhof, berichtet die Vereinsvorsitzende.

„Hier finde ich schnell, was ich suche und muss nicht mit den Verkäufern feilschen“, erklärt Kathrin Schult aus Hoppenrade. Jedes Kleidungsstück und jedes Spielzeug ist mit einem Preis und der Nummer des Verkäufers versehen. „Man kann hier ganz in Ruhe gucken und entscheiden“,sagt Kathrin Schult.


Im Gänsemarsch durchs Heizhaus


Durchs Heizhaus am Schlosspark ging es gestern nur im Gänsemarsch. Der kleine Flohmarkt für Kindersachen zog insbesondere viele, viele Familien an. Martina Alte war auf der Suche nach Sommersachen für einen Vierjährigen. „Ich glaube, ich habe schon viel zu viel gekauft“, gesteht die Güstrowerin und lobt den Flohmarkt: „Hier gibt es wirklich günstig gute Sachen.“ Diese boten u.a. Doreen und Ronny Stolte aus Wilhelminenhof an. „Wir machen das zum ersten Mal“, erzählt Doreen Stolte. Ihr gefalle der Dialog mit den Käufern. Man komme schnell ins Gespräch und könne auf das eine oder andere Lieblingsstück hinweisen.

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