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Omsa Güstrow : Zehn schwierige, aber erfolgreiche Jahre

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Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Güstrower Omnibussanierung GmbH feiert Geburtstag: Sanierung, Instandsetzung und Oldtimer im Fokus – der Blick in die Zukunft ist weiter optimistisch.

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erstellt am 16.Feb.2017 | 12:00 Uhr

Schick rausgeputzt, stehen Elke Moll, Peter Köller und Jörg Praefke gestern vor ihrem gemeinsamen Unternehmen in der Güstrower Lagerstraße. Mit stolz blicken sie gemeinsam auf zehn erfolgreiche Jahre zurück – zehn Jahre OmSa (Omnibussanierung) GmbH.

Im Februar 2007 gründeten die geschäftsführenden Gesellschafter den Spezialbetrieb mit damals 15 Mitarbeitern. „Aber wir kennen uns schon viel länger – fast 20 Jahre jetzt“, erzählt Elke Moll, im Unternehmen verantwortlich für Verwaltung und Finanzen. Geschäftspartner Peter Köller, verantwortlich für Aquise und Kundenbetreuung, fügt hinzu: „Wir sind mit Bussen groß geworden, haben in vielen Unternehmen der Branche gearbeitet, bis wir uns selbstständig machten.“ Man habe gewusst, wie der jeweils andere ticke, daher klappe die Zusammenarbeit auch so gut. Inzwischen beschäftigt das Dreiergespann 33 Mitarbeiter.

Spezialisiert ist die typenoffene Firma auf die Sanierung und Instandsetzung von Bussen und Straßenbahnen – auch das Oldtimergeschäft ist eines der Steckenpferde des Unternehmens. Das sind oftmals auch die eindrucksvollsten Projekte bei OmSa. „Wir erinnern uns da an eine Oldtimerbahn aus Chemnitz oder einen Ikarus für die Oldtimer-Bus-Linie der Eberswalder Verkehrsbetriebe“, schwelgt Peter Köller in Erinnerungen. „Zum Glück haben wir Mitarbeiter, die das noch können und andere, die sich die Fertigkeiten annehmen, sodass wir solche Aufträge annehmen können“, stellt Köller heraus.

Die Kunden kommen aus ganz Deutschland. „Einer aktuell sogar aus Freiburg im Breisgau“, sagt Elke Moll. In Deutschland gebe es nur wenige Firmen mit einem ähnlichen Angebotsspektrum, wie das der OmSa. Im Ostteil der Republik seien es vielleicht fünf Unternehmen.

„Wir bieten persönliche Kundenbetreuung, ein guten Preis-Leistungs-Verhältnis und Qualität zur Zeit – das schätzen unsere Kunden“, fasst Peter Köller zusammen. In die Zukunft blicken die Unternehmer daher optimistisch. Abhängig sei dies natürlich von ihren Kunden, aber auch von Faktoren, die die Firmenchefs nicht beeinflussen könnten, macht Köller deutlich. „Solange etwas kaputt geht, haben wir auch Arbeit“, fasst Peter Köller mit einem Lächeln zusammen. Seine Geschäftspartner können ihm darin nur zustimmen. Gestern ging es aber erst einmal ums Feiern. Kunden aus ganz Deutschland waren nach Güstrow eingeladen worden, um gemeinsam auf zehn schwierige, aber erfolgreiche Jahre anzustoßen.

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