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Diakonie Güstrow : Zehn Jahre „Abenteuer Einzelhandel“

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Am 5. Juli feiert der CAP-Markt in der Güstrower Elisabethstraße sein zehnjähriges Bestehen. Geplant sind Angebote für Kinder wie Hüpfburg, Kinderschminken und Bastelstraße. Von 11 bis 11.30 Uhr macht der Bürgermeister die Kasse. Dann wird Arne Schuldt an der Kasse im Supermarkt sitzen. Um 15 Uhr spielt das Blasorchester Schwetzin.

Am 1. Juli 1994 begann das „Abenteuer Einzelhandel“ für die Diakonie Güstrow. Der CAP-Markt in der Elisabethstraße in Güstrow wurde an diesem Tag von der Tochterfirma, der Integra Güstrow GmbH, gegründet. „Schon einige Jahre zuvor war der Diakonie Güstrow die Bedeutung von Arbeit besonders für Menschen mit Handicaps deutlich geworden“, sagt Geschäftsführer Bernd Tolander. „Für Menschen mit psychischen Erkrankungen, geistigen Behinderungen und Lernbehinderungen ist es für ihr Selbstvertrauen von großer Wichtigkeit, eine sinnvolle Aufgabe zu haben“, so Bernd Tolander. Ein Teil der Gesellschaft zu sein, nicht an den Rand gestellt zu werden und Geld für den eigenen Lebensunterhalt verdienen zu können, trage sehr zur Stabilisierung der eigenen Lebenssituation bei.

Nach Prüfung mehrerer Konzepte zur Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Handicaps war die Idee eines Supermarktes geboren. „Nun galt es nur noch einen entsprechenden Standort zu finden, entsprechend dem Konzept nicht auf der grünen Wiese, sondern in einem Wohngebiet. Diese Möglichkeit ergab sich dann in ersten Gesprächen mit dem damaligen Betreiber des Spar-Marktes in der Elisabethstraße, der aus Altersgründen den Markt aufgeben wollte“, erinnert sich Tolander. Am 1. Juli 1994 wurde der Markt mit Unterstützung der Aktion Mensch eröffnet.

Im Lauf der Jahre wurde der Markt mehrmals umgebaut. 2011 kam ein „CAPPuccino“ dazu. Heute hat der Markt 13 Mitarbeiter, davon sechs mit Handicap.

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