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Zahngesundheit : Zahnpasta hergestellt und Film gedreht

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Aktionstag zum Tag der Zahngesundheit gestern in Schule mit Förderschwerpunkt Lernen

Eine erfreuliche Entwicklung in den vergangenen 20 Jahren ist auf dem Gebiet der Zahngesundheit festzustellen. „Die Anzahl der Kinder ohne Karies hat sich von ehemals 20 Prozent auf 56 Prozent erhöht“, sagte Zahnärztin Katrin Falk beim gestrigen Aktionstag zum Tag der Zahngesundheit. Bei den Zwölfjährigen seien sogar 64 Prozent kariesfrei. Obwohl der Tag der Zahngesundheit erst am 25. September offiziell begangen wird, konnten die Kinder der Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen in Güstrow schon gestern einiges rund um diese für sie so wichtige Thematik erfahren.

Katrin Falk vom Gesundheitsamt des Landkreises zeigte ihre Zahnarztinstrumente einmal zum Anfassen. Ihre Kollegin Heike Breetz mixte mit den Kindern Aquapurificata mit Hydroxethylcellulose sowie Glycerin mit Calciumcarbonat. Dann kam dann noch Natriumlaurylsulfat dazu, sowie Pfefferminzöl und Saccharin Natrium – und fertig war die Zahnpasta.


Immer weniger Kinder haben Karies


Dass Zähneputzen wichtig ist, wissen wohl alle. Aber welche Lebensmittel man meiden sollte, weil sie zu viel Zucker enthalten, davon erfuhren die Schüler gestern einiges. Beispielsweise verstecken sich 300 Zuckerstückchen in einer Packung Eistee. Auch am Stand von Maria Havemann als Koordinatorin für Gesundheitsförderung und Prävention konnten Kinder etwas Gesundes probieren. „Lecker“, sagten Maria Pommerenke und Laura Graumann, beide elf Jahre alt, z.B. zur Tomatenbutter. Quiz, Bastelstationen, Malstraße und Sportspiele rundeten die Angebote ab. In den vergangenen Tagen hatten Schüler außerdem einen Kurzfilm zum Thema „Putzen oder nicht?“ gemeinsam u.a. mit der Schauspielerin Beatrice Ehrler und dem Filmklub Güstrow gedreht. Der wurde gestern aufgeführt.

Der Tag der Zahngesundheit ist eine Möglichkeit der Vorsorge. „1995 hatten die Zwölfjährigen im Durchschnitt 3,3 Zähne, die kariös, gefüllt oder fehlend waren. Heute liegt dieser Wert bei 0,8“, sagt Katrin Falk. In den Förderschulen stieg der Anteil der Kinder ohne kariesbehaftete Zähne in den Jahren auch auf 40 Prozent. „Aber es bleiben noch 60 Prozent, die Hilfe brauchen“, so Katrin Falk. Eltern stünden in ihrer Fürsorgepflicht mit der Familienhilfe, Zahnärzten und Gesundheitsamt verschiedene Hilfsangebote zur Verfügung.

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