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20 Fragen an : Würde gern Heiner Geißler treffen

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Regine Diening / Die Güstrowerin hat auch im Ruhestand viel zu tun

von
erstellt am 30.Jan.2015 | 09:27 Uhr

Regine Diening kann man getrost als „Güstrower Kind“ bezeichnen. In der Barlachstadt vor 70 Jahren geboren, machte sie an der John-Brinckman-Schule ihr Abitur. Am Ulrichplatz lernte sie Fachlaborantin für Milchwirtschaft. Nach dem Lehrerstudium (Biologie, Chemie) an der Rostocker Uni zog sie für kurze Zeit nach Nauen und war zunächst Hausfrau und vor allem Mutter zweier Kinder. Nach der Scheidung kehrte sie in ihre Heimatstadt zurück und war bei der HO (staatliche Handelsorganisation) bis zu deren Abwicklung 1992 als Handelsökonomin tätig. 1994 baute sie die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (Kiss) auf und war haupt- und später ehrenamtlich für die Kiss aktiv. Seit 2007 ist Regine Diening Rentnerin. Wir fragten sie:

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Da gibt es viele in der Natur rings um Güstrow, aber im Sommer ebenso der Balkon oder auch das neue Domgemeindehaus.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Den allgemeinen Zustand der Gehwege und die Sauberkeit verbessern. Und es wäre schön, wenn das Eckhaus Domstraße/Kerstingstraße endlich in Ordnung käme.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
In der Stadt und auf den Wanderwegen rund um Güstrow.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Mit Kartoffeln sammeln.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Für Schallplatten, vor allem, wenn es mal eine Lizenzplatte gab. The Beatles war eine meiner ersten.
Was würden Sie gerne können?
Englisch so ganz perfekt beherrschen.
Was stört Sie an anderen?
Unzuverlässigkeit, Ignoranz, Intoleranz.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Über eine Geschichte aus dem Buch „Typologie der Christbaumkäufer“, das mir ein Freund geschenkt hat.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Kürzlich viel zu viel Essen gekocht und es nicht verwerten können, so ein Teil verdarb.
Wer ist Ihr persönlicher Held und warum?
Die Aktivisten von Greenpeace, die oft an die Grenzen gehen, manchmal auch ihr Leben aufs Spiel setzen für die Umwelt und für die Menschen. Aber genau so anerkennenswert sind für mich die nicht so spektakulären Ehrenamtler, die tagtäglich für eine gute Sache unterwegs sind.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Den Roman „Das Kind, das nicht fragte“ von Hanns-Josef Ortheil.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Nie kann man nicht sagen. Aber ich sehe gerne gute Tier- und Naturfilme, aber auch gute Fernsehfilme.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Weder noch!
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Heiner Geißler.
Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Überwiegend deutsche Küche, aber ich probiere auch gerne mediterran.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
„Pretty Woman“.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
In meiner Oberschulzeit das erste Westpaket. Mein Vater schickte mir tolle Schuhe, auf die ich mächtig stolz war.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Gar keinen materiellen. Ich bete darum, dass meine Kinder und Enkel, wir alle in Frieden leben mögen.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?
Die ist sehr ausgefüllt. Ich reise und wandere gerne und engagiere mich im Besuchsdienst der Domgemeinde und im Tansaniakreis und bin jüngst Lesepatin in der Bibliothek. Aber ich nutze auch die kulturellen Angebote oder lade mir gerne Freunde ein.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Maria Lippert, die sich rührig sozial engagiert, z.B. im Hospizdienst.












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