Wollsocken und Ingwer gegen Kälte

<fettakgl>Das Thermometer ist</fettakgl> im Winter ständiger Begleiter von Marktfrau Martina Senkel, denn vor allem Tomaten und Bananen vertragen keine Minusgrade. Selbst schützt sich die 39-Jährige  mit   sechs Kleidungsschichten gegen das Frieren. <fotos>Anne Schwartz</fotos>
Das Thermometer ist im Winter ständiger Begleiter von Marktfrau Martina Senkel, denn vor allem Tomaten und Bananen vertragen keine Minusgrade. Selbst schützt sich die 39-Jährige mit sechs Kleidungsschichten gegen das Frieren. Anne Schwartz

svz.de von
25. Januar 2013, 10:39 Uhr

Güstrow | Klirrende Kälte, Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und eisiger Wind setzen auch den Güstrowern seit einigen Wochen wieder ordentlich zu. Doch wie schützt man sich am besten vor der derzeitigen Witterung und welche Hausmittelchen beugen dem Frieren vor? SVZ sprach mit einigen Barlachstädtern.

Derzeit nicht zu beneiden ist beispielsweise Marktfrau Martina Senkel, die seit nunmehr 21 Jahre Obst und Gemüse an den Mann bzw. die Frau bringt. Einziges Mittel sich effektiv vor der Kälte zu schützen ist für die 39-Jährige das altbewährte Zwiebelprinzip. "Sechs Schichten obenrum sowie zwei Unterhosen und eine Jeans sind zu dieser Jahreszeit ein Muss",verrät Martina Senkel mit einem Schmunzeln. Ebenfalls zur Grundausstattung gehören außerdem selbst gestrickte Socken aus Schafwolle, denn "wenn die Füße warm sind, ist auch der Rest des Körpers warm", ist die Marktfrau überzeugt. Wesentlich mehr mit den Temperaturen zu kämpfen haben da das Obst und Gemüse. Tomaten und Bananen seien besonders anfällig, weiß Martina Senkel aus langjähriger Erfahrung. "Bei minus acht Grad Celsius ist deshalb die Grenze, dann fahren wir nicht mehr los", sagt sie.

Mit Mütze und Schal bewaffnet erledigte gestern auch Adelheid Lüth einige Besorgungen in der Innenstadt, "denn Bewegung bei Wind und Wetter hält einfach fit", ist die 68-Jährige überzeugt. Ihr besonderer Tipp gegen die Kälte: Ingwer-Tee und viele Vitamine. "Ist man dann noch gut angezogen, kann eigentlich nichts mehr passieren", sagt die Güstrowerin.

Besonders beliebt sind in diesen Tagen selbst gestrickte Schals und Mützen aus Wolle. "Seit dem Kälteeinbruch hat der Bedarf definitiv zugenommen", bestätigt Marita Marek vom gleichnamigen Handarbeitsgeschäft in der Güstrower Domstraße. "Besonders warm ist dabei alles, was etwa aus Schaf- oder Schurwolle hergestellt ist", weiß die Expertin.

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