Interview Jürgen Froriep : Wohnmobil als zweites Zuhause

Das Wohnmobil ist einer der „Lieblingsorte“ für Schützenbruder Jürgen Froriep.
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Das Wohnmobil ist einer der „Lieblingsorte“ für Schützenbruder Jürgen Froriep.

20 Fragen an Jürgen Froriep, der sich für die Schützenvereine in Stadt und Land engagiert.

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14. April 2018, 12:00 Uhr

Seit seiner Handballzeit in der Schulsportgemeinschaft der Wilhelm-Pieck-Oberschule ist Jürgen Froriep mit dem Sport verbunden, später in der BSG Post Güstrow. Seiner zweiten Sportleidenschaft als Sportschütze frönt er im Tarnower Schützenverein, dessen Präsident er viele Jahre war.


Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Froriep: Bei mir zu Hause in Dettmansdorf und in unserem Wohnmobil.
Wenn Sie morgen Bürgermeister wären, was würden Sie in Ihrem Wohnort als erstes ändern?
Ein Bürgermeister hat es nicht leicht. Er soll vielen Bürgern gerecht werden. Aber mehr Bürgernähe wäre sehr wünschenswert.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Abends beim Spaziergang mit unserem Hund. Ansonsten zu Hause oder auf dem Schießstand.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Beim Kartoffelsammeln und bei den Türenwerken.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Das Geld habe ich gespart und später ein Kofferradio gekauft.
Was würden Sie gerne können?
Ich habe bisher elf europäische und zwei afrikanische Länder besucht. Die Kommunikation in den Ländern ist dabei sehr wichtig. Ich habe in der Schule und beim Studium zwar Russisch und Englisch gelernt, aber auch viel vergessen. Ich würde gerne die Sprachen besser sprechen.
Was stört Sie an anderen?
Bewusstes Lügen. Leider wird heute in der Politik sehr viel gelogen und Wahrheiten werden verdreht. Auch die Vorbildwirkung der Erwachsenen ist oft nicht vorhanden.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Über unseren Hund. Er hat viele Ideen um etwas zu erreichen.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges gemacht?
Ich habe mir eine Armbanduhr gekauft, obwohl ich genug davon habe.
Wer ist Ihr persönlicher Held und warum?
Ich habe keinen persönlichen Helden. Wir haben genug Helden, die sich durch das tägliche Leben kämpfen müssen, weil sie von der Gesellschaft vergessen wurden.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Ich lese viele interessante Bücher mehrmals, weil man immer wieder etwas Neues entdeckt. Zurzeit lese ich „Daniel Druskat“.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Den Wetterbericht.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Bei beiden nicht. Wir haben bei den Vereinen im Kreisschützenverband und im Landesverband genug Veranstaltungen, die ich besuche.
Wen würden Sie gerne treffen?
Gregor Gysi. Seine Art und sein Wissen und Durchsetzungsvermögen finde ich gut.
Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Ich koche wenig. Jede nationale Küche hat ihre Besonderheit. Bei uns kommen Gerichte verschiedener Nationen auf den Tisch.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Mit dem Mecklenburg Lied.
Ich habe einige Länder besucht, habe schon in verschiedenen Orten unseres Landes gelebt. Am schönsten ist es jedoch in Mecklenburg.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Meine Frau und ich haben uns zur Silberhochzeit eine Reise nach Kapstadt mit Hubschrauberrundflug und Ausflügen in die Umgebung geschenkt. Für meine Frau ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Sie konnte auf unserem Hotelflur einen lebenden Geparden streicheln. Die Reise war so schön, dass wir zwei Jahre später noch einmal in Kapstadt waren.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Mit unserem Wohnmobil Norwegen, Schweden, Lettland und Litauen besuchen.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?
Mit ehrenamtlicher Tätigkeit und Wohnmobil-Reisen.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Jürgen Neumann, eine Legende des Güstrower Hockeysports. Er ist in vielen Gremien des Hockeysports tätig. Er lebt für seinen Sport.










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