Krakow am See : Wohnen auf der früheren Schnapsfabrik

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19. November 2018, 07:29 Uhr

Zum zwölften Mal ändert die Stadt Krakow am See ihren Flächennutzungsplan. Das Gebiet, das davon betroffen ist, liegt am Mühlenbach und am Bahnhof. Ziel ist es, verbunden mit der Aufstellung eines Bebauungsplanes, große Teile des bisherigen Gewerbegebietes zwischen Bach, Bahntrasse und Bahnhofsplatz im Bereich der ehemaligen Mechanischen Werkstatt und der einstigen Spirituosenfabrik als potenzielle Wohnbaufläche auszuweisen. Zugleich soll zwischen Bach und Landesstraße 37 der ohnehin bereits bestehende Einzelhandel auf den Stellwerkswiesen förmlich als Sondergebiet deklariert werden.

Ein schalltechnisches Gutachten sei zu dem Schluss gekommen, dass es bei weiterhin nur eingeschränkter Gewerbenutzung der Umgebung – beispielsweise durch den Wokra-Bauhof – keine Konflikte zum Wohnen und auch keine Entwertung der Gewerbegrundstücke geben sollte. Relevante Lärmquellen für das Wohnen werden von der Landesstraße und von den Einkaufsmärkten her erwartet. Sicherheitshalber ist die Errichtung eines passiven Schallschutzes, möglicherweise in Form eines Walls, festgelegt. Abzuwarten bleibt noch das Ergebnis eines Bodengutachtens zu möglichen Altlasten.

Der Beschluss zur Billigung des Planentwurfs wurde einstimmig gefasst. Dem Planungsbüro Wolfgang Geistert wurden die laut Baugesetzbuch erforderlichen Verfahrensschritte für das Bauleitverfahren durch die Stadt übertragen. Bürgermeister Wolfgang Geistert beteiligte sich deshalb nicht an der Abstimmung. Der Entwurf zur Änderung des Flächennutzungsplanes ist mindestens einen Monat öffentlich auszulegen. Vorgesehen ist die Zeit vom 3. Dezember bis 11. Januar.

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