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Elfenhof Viezen : Wo Elfen, Engel und Kobolde leben

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Elfenhof Viezen soll gestressten Großstädtern Ruhe, Ausgeglichenheit und inneren Frieden bringen / Bio-Hotel mit 20 Betten entsteht

Ein Reich der Elfen, Engel, Kobolde, Drachen und Nixen – das erwartet den Besucher, wenn er auf den Elfenhof in Viezen kommt. Inhaberin Dörthe Andres ist stolz auf ihren Erd-, Luft-, Feuer- und Wassergarten mit seinen vielen Verweilmöglichkeiten. Und sie hat auf dem Areal noch einiges vor.

Vor gut drei Jahren kam Dörthe Andres mit ihrer Tochter Vivien und ihrem Lebenspartner Burkhard Laß nach Viezen. Die gelernte Schornsteinfegerin, die ihren Beruf zu DDR-Zeiten gern und mit viel Freude ausgeübt hatte, suchte nach gesundheitlichen Problemen einen Neuanfang. In ihrer naturenergetischen Praxis bietet die 44-Jährige Klangmassagen, Engelsitzungen, Lebensberatung und Reiki-Kurse an. „Wir leben in einer sehr rationalen Welt. Da ist es mir wichtig, mit dem Elfenhof einen Ort zu schaffen, an dem man etwas Magie und Zauber in die Herzen der Menschen bringen kann“, sagt sie.


Magie und Zauber in Herzen bringen


Parallel dazu entsteht ein Biohotel mit 20 Betten, das gestressten Großstädtern Ruhe, Ausgeglichenheit und inneren Frieden bringen soll. In dieser Woche werden die letzten Arbeiten am Dach erledigt, der Estrich in der künftigen Gaststätte ist ausgebracht, eine Lieferung mit Türen wird erwartet. „Eigentlich wollten wir viel weiter sein, hatten gehofft, im Sommer bereits Hotelgäste begrüßen zu können“, erzählt die Bauherrin. Aber wie das so ist mit alten Häusern: hinter jedem Ziegel und Balken lauern Überraschungen. Meistens sind es solche, die Mehraufwand und Mehrkosten zur Folge haben. So musste ein Zimmer, das bereits eingerichtet war, nach Dacharbeiten komplett neu aufgebaut werden. Entmutigen lässt sich die Unternehmerin von solchen Rückschlägen nicht. „Wir kommen an unser Ziel“, versichert sie und ist sich der Hilfe ihrer guten Geister sicher. „Wir haben viele neue Ideen entwickelt, auf die wir ohne die zusätzliche Zeit nie gekommen wären“, sagt sie. Und hat bereits neue Vorhaben im Kopf. So hat es ihr das ihrem Grundstück gegenüber liegende Agrarmuseum angetan. Das ist zurzeit geschlossen, wahrscheinlich wegen fehlendem Personal. „Ich würde gern Führungen anbieten, denn das passt gut in das Konzept unseres Vereins, Kindern und Erwachsenen die Natur nahe zu bringen“, sagt sie. Mit der neu gewählten Bürgermeisterin – Viezen gehört zur Gemeinde Bernitt – will sie demnächst darüber reden.

Aber erst einmal stehe die Eröffnung der Gaststätte während der „Offenen Gärten MV“ am letzten Juni-Wochenende, 28. und 29. Juni, an. Ab dem dritten Augustwochenende soll die Gaststätte regelmäßig von Freitag bis Sonntag geöffnet sein.



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