Winter kehrt zurück - Störche auch

<fettakgl>Da  trauten Angela und Lars Rohde</fettakgl> gestern gegen 13 Uhr ihren Augen nicht als  ein Storch die verschneite Wendenstraße in Güstrow überquerte.<foto>privat</foto>
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Da trauten Angela und Lars Rohde gestern gegen 13 Uhr ihren Augen nicht als ein Storch die verschneite Wendenstraße in Güstrow überquerte.privat

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10. März 2013, 10:02 Uhr

Güstrow | Der Winter ist zurück. Bis gestern Morgen fielen in der Region knapp elf Zentimeter Schnee. Die Winterdienste mussten ausrücken. Peter Martin vom Güstrower Stadtbauhof war ab 7 Uhr mit einem Kleintraktor mit Schiebeschild unterwegs. Wenn der Winter anhält, ist er ab heute um 5 Uhr wieder auf Tour. Auch bei der FRG Hansa rückten die Mitarbeiter mit ihrer Technik aus. Ab 5 Uhr war gestern die Nacht vorbei. Die Straßenmeisterei Güstrow des Straßenbauamtes Güs trow-Klueß, die rund 300 Kilometer Landes- und Bundesstraßen betreut, kam bei so viel Schnee nicht gleich überall hin. "Wir waren ab Sonnabendabend mit fünf Fahrzeugen im Einsatz", so Leiter Jörg Westphal. Verwehungen gab es zwischen Bützow und Selow sowie auf den B 108 und 103 zwischen Teterow und Rostock.

Nicht alle Kraftfahrer stellten sich auf die winterlichen Verhältnisse ein. In der Region Güstrow und Teterow ereigneten sich je drei Unfälle, in Bützow fünf. Es gab einen Verletzten, sonst Blechschäden. (siehe nebenstehende Meldung).

Auf dem Flughafen Laage startete der "Sonnenflieger" nach Gran Canaria gestern statt um 4 um 9.18 Uhr. Vor allem der Wind habe dafür gesorgt, dass die Start- und Landebahn voller Schnee gewesen sei, so Sprecherin Petra Proba.

"Storchenvater" sichtet ersten Adebar am 8. März in Gülzow

Für Grundstückseigentümer bedeutete der gestrige Tag, wieder zu Schneeschieber und Besen zu greifen. Horst Rohnke, Am Sportplatz, räumte vor seinem Reihenhaus den Gehweg frei.

Was dem einen sein Leid, ist dem anderen seine Freude. Familie Gierke schnappte sich den Schlitten und fuhr mit Leonie Clara eine Runde durch den Schnee. Das bereitete der Vierjährigen viel Spaß.

Dass in der Nacht fast elf Zentimeter Schnee gefallen waren, maß Ronny Kehling für unsere Zeitung. Danach ging er zu seinem Auto und für ins Dithmarsche an die Nordsee. "Arbeit ist Arbeit, da hilft nichts", meinte er.

Dass der Frühling nicht verloren ist, beweist das Foto von Angela und Lars Rohde. Um 13 Uhr stolzierte ein Storch über die Wendenstraße. Für Güs trows "Storchenvater" Reinhard Schaugstat kein Wunder. Er hatte Freitag in Gülzow den ersten Adebar gesichtet. "Wir setzten mit der Wemag ein Storchennest um. Kurze Zeit später kreiste ein Weißstorch über dem neuen Nest", so Schaugstat. Er schließt nicht aus, dass es der war, der gestern von Familie Rohde gesichtet wurde, denn er flog von Gülzow in Richtung Osten, also Güstrow…

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