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Güstrower Anzeiger

17. Oktober 2017 | 11:43 Uhr

Tief “Egon“ : Winter blockiert Straßen

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Zahlreiche Unfälle im südlichen Kreisgebiet: Meist blieb es bei Sachschäden, auch der Schulbusverkehr war beeinträchtigt.

Schnee und Glätte haben den Verkehr im Landkreis am Freitagmorgen an vielen Stellen zum Erliegen gebracht. Einen Schwerpunkt bildete die Landesstraße 11 auf dem hügeligen und kurvenreichen Abschnitt zwischen Krakow am See und Teterow. Die Polizei zählte im Landkreis von 6 bis 12 Uhr 25 Verkehrsunfälle. In der Mehrzahl blieb es bei Sachschäden, rutschten die Fahrzeuge in den Graben, gegen Schutzplanken oder Bäume, einige auch auf parkende oder vorausfahrende Fahrzeuge.

Unverletzt hat ein 48-jähriger Autofahrer auf der L11, Höhe der Brücke Kuchelmiß, seinen Unfall überstanden. In der Linkskurve kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr gegen ein Verkehrszeichen. In der Folge kippte das Fahrzeug auf die Seite und er war eingeklemmt. Doch noch bevor die alarmierten Rettungskräfte eintrafen, konnte er sich aus der misslichen Lage befreien. Der entstandene Schaden wird mit 10  000 Euro angegeben.

Ebenfalls auf der L11 kam es im Bereich Kuchelmiß zu Stauerscheinungen in Richtung Wilsen, weil einige LKW auf der glatten Fahrbahn liegen blieben.

Auch auf der Autobahnbrücke der Bundesstraße 104 zwischen Teterow und Güstrow kam ein Laster ins Rutschen und stellte sich quer. Sachschaden: 7000 Euro. Personen wurden nicht verletzt. Der Verkehr nach Güstrow aber stand drei Stunden lang.

Ähnliche Situationen gab es auf der B 108 bei Todendorf. Mehrere Lastwagen blockierten hier in einer engen, aufsteigenden Kurve die Straße.

Im Schulbusverkehr gab es stellenweise Behinderungen, informierte Kreissprecher Michael Fengler. So kam in Hägerfelde am Morgen ein Schulbus ins Rutschen und stellte sich quer. Der Busfahrer und der Schüler im Fahrzeug blieben unverletzt. Im gesamten Raum Bützow-Güstrow-Teterow konnten auf Grund der Straßenbedingungen einzelne, abgelegene Orte nicht angefahren werden, es kam zu Verspätungen. Der Norden des Kreises war nicht betroffen.

Die Kreisstraßen wurden laut Fengler seit 3 Uhr morgens durch Kreis- und Landesstraßenmeisterei beräumt. Der Leiter der Verkehrsamtes, Burkhard Krause, berichtet, dass sich unter der nassen Schneedecke teilweise Eis auf den gefrorenen Straßen gebildet hatte. Die Beräumung habe deshalb einige Zeit in Anspruch genommen.

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