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Bahnhof Güstrow : Wildpinkel-Bahnhof: Taxifahrer sprechen mit Bürgermeister

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Weiterhin keine Lösung des Klo-Problems am Güstrower Bahnhof. Vor kurzem titelte unsere Zeitung „Aus Umwelt- wird Wildpinkel-Bahnhof“. Das scheint auch künftig so zu bleiben. Denn auch eine Intervention von Güstrower Taxifahrern bei Bürgermeister Arne Schuldt blieb nach Aussage von Taxifahrerin Margrit Krause erfolglos. „Das Ergebnis unseres Gesprächs mit dem Bürgermeister ist gleich null“, sagt die verärgerte Güstrowerin.

Das Problem der öffentlichen Toiletten am Bahnhof gärt seit langem (SVZ berichtete mehrmals). Das moderne Toilettenhäuschen neben dem Bahnhofsgebäude ist seit Jahren geschlossen. Und auch die Toilette im Gebäude hat nur unregelmäßig geöffnet, so Margrit Krause, die am Bahnhof ihren festen Taxistand hat. Ein Problem nicht nur für Taxi-, sondern auch für Busfahrer, wenn sie ihre Notdurft verrichten wollen. Stattdessen wurde bereits die Fläche neben dem Bahnhof inoffiziell zum Wildpinkel-Areal erklärt. „Deshalb habe ich mir einen Termin beim Bürgermeister geholt“, sagt Margrit Krause. Mit ihrer Kollegin Annette Schubert sprach sie vor – knapp eine Stunde. Beide forderten eine Lösung von der Stadt. „Der Bürgermeister sah jedoch keine Veranlassung, dass die Stadt am Bahnhof eine Toilette errichten sollte“, schildert Margrit Krause. Er habe vielmehr auf andere Toiletten in der Stadt verwiesen. „Aber wir können nicht einfach unseren Stand verlassen“, so die Taxifahrerin. Schuldt habe jedoch zugesagt, sich mit der Deutschen Bahn in Verbindung zu setzen. Unterdessen will Margrit Krause weiterkämpfen. „Vor allem hoffe ich auf mehr Zuspruch aus der Bevölkerung“, sagt sie.

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erstellt am 17.Jan.2014 | 06:00 Uhr

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