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Güstrower Anzeiger

17. November 2017 | 20:45 Uhr

Vandalismus : Wieder Randalierer unterwegs

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Kriminelle lassen sich von Weihnachten nicht stören

von
erstellt am 26.Dez.2014 | 20:00 Uhr

Randalierer hielten auch über die Feiertage Polizeibeamte in Atem. So wurde am ersten Weihnachtstag gleich eine Serie von Anschlägen gegen die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege bekannt. Um 4.23 Uhr wurde der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Rostock gemeldet, dass es in einem Wachhäuschen an der Goldberger Straße brennt. Erste Untersuchungen haben ergeben, dass Unbekannte eine Scheibe einschlugen und augenscheinlich mit offenem Feuer – vermutlich einer Zigarettenkippe – einen mit Styropor gefüllten Pappkarton in Brand setzten. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Güstrow mussten zum Löschen ausrücken. Auch am Wachhäuschen im Schwarzen Weg wurde, hier mit einer Bierflasche, eine Fensterscheibe eingeschlagen. Weiterhin wurde gegenüber dem Haupteingang zur Fachhochschule ein Verteilerkasten der Telekom aus der Verankerung gerissen. Die Höhe der Sachschäden konnte bisher nicht beziffert werden. Mit einem Fährtenhund hat die Kriminalpolizei Spuren aufgenommen.


Über 60  000 Euro Schaden verursacht


Hohe Sachschäden von jeweils 30  000 Euro verursachten erneute Anschläge auf Fahrkartenautomaten der Bahn. So wurde in der Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag der Fahrkartenautomat am Haltepunkt Papendorf gesprengt, am zweiten Feiertag war der Haltepunkt Subzin-Liessow Angriffspunkt von Randalierern. In beiden Fällen kamen die unbekannten Täter jedoch nicht an die Geldkassetten. Unterschiedlich war das Vorgehen der Täter: Während in Papendorf mit einem eingeleiteten Gasgemisch hantiert wurde – es wurde ein dafür geeigneter Schlauch sichergestellt – versuchten die Täter in Subzin-Liessow mit Böllern von hoher Explosionsenergie an die Geldkassette zu gelangen. Zwar widerstand hier – anders als in Papendorf – der Automat der Sprengung äußerlich, jedoch ist er vollständig funktionsuntüchtig geworden.

Von den Tätern fehlt bisher jede Spur. Die Bundespolizei sucht Zeugen. Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Rostock unter Telefon 0381/2083-111 oder -112 entgegen. Darüber hinaus können Hinweise jederzeit über die kostenfreie Hotline der Bundespolizei, Telefon 0800 6 888 000, oder jede Polizeidienststelle gegeben werden.
 







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