zur Navigation springen

Galerie Besserstrasse : Wieder eine Adresse für Kunst

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Galerie in der Güstrower Besserstraße 1 zeigt nach der Sanierung des Hauses Arbeiten des ehemaligen Pfarrers Hans Naczenski

Seit Anfang Oktober können nach langer Sanierung in der Güstrower Galerie in der Besserstraße 1 wieder Ausstellungen besucht werden. Aktuell sind Arbeiten des langjährigen katholischen Pfarrers in Güstrow, Hans Naczenski (1925 bis 2007), zu sehen. Geöffnet ist dienstags von 14 bis 17 Uhr und sonnabends von 10 bis 14 Uhr. „Aber man kann auch an meinem Namensschild klingeln. Wenn ich zu Hause bin, zeige ich die Ausstellung“, sagt Vereinsmitglied Anna Herrmann, die fast 50 Jahre in dem Haus in der Besserstraße lebt.


Umfangreiche Sanierung beendet


Gerade abgeschlossen wurde eine umfangreiche Sanierung des Gebäudes. Ein neues Dach, die Dämmung des gesamten Hauses, neue Fenster, die Rekonstruktion der Stuckelemente nach alten Fotos und eine neue Farbgebung sind die wichtigsten Arbeiten, die die Galerie auch von außen als Schmuckstück wahrnehmen lassen. Die Mittel für die lange geplante Sanierung kamen vom Erzbistum Hamburg und aus Städtebaufördermitteln der Barlachstadt. Sachleistungen steuerten die etwa 30 Mitglieder des Vereins zur Förderung religiös motivierter Kunst bei, die das Haus 2002 in Erbpacht übernahmen und seit elf Jahren die Galerie betreiben. So die Vereinsmitglieder Iljana Müller, die die malerische Instandsetzung nach dem Fenstereinbau übernahm, oder Ingrid Freimuth, die wieder Ordnung im Außenbereich herstellte.

Zur Geschichte des Hauses gehört noch, dass der Bischof von Osnabrück 1921 den Kauf der Immobilie veranlasste und es ab 1942 als Katholisches Pfarramt diente. Viele Jahre war die Besserstraße 1 auch der Dienstsitz von Hans Naczenski, der in seiner Freizeit zahlreiche Kunstwerke schuf.

In der aktuellen Schau sind auf der zirka 90 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche Grafiken und Gipsmodelle, die in den 1970er- und Hölzer, die überwiegend in den 1990er-Jahren entstanden, zu sehen. Die Präsentation wird voraussichtlich bis Ende März gezeigt werden.

„Gegenwärtig läuft in unserem Verein die Diskussion, welchen Künstlern ebenfalls eine Ausstellung ermöglicht werden sollte. Vor allem sind wir daran interessiert, Kunstschaffende aus der Region zu berücksichtigen“, sagt Vereinsmitglied Anna Hanauska.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen