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Wie sie es auch ohne Teilnahme an "Lets dance" ins Fernsehen schaffen

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erstellt am 23.Mär.2012 | 10:34 Uhr

Kürzlich begann die fünfte Staffel der RTL-Live-Show "Let’s dance", in der professionelle Tänzer je eine(n) Prominente(n) zur Parkettreife führen. Mecklenburg-Vorpommerns Turniertanz-Vorzeigepaar Thomas Jauerneck/Melanie Heider findet das Format allein schon deshalb gut, "weil da unser Sport - den man ja sonst höchstens hin und wieder nachts auf HR3 oder SWR zu sehen bekommt - endlich mal zu einer vernünftigen Sendezeit im Fernsehen gezeigt wird".

"Es ist super interessant zu erleben", sagt Melanie, "wie die Profis sich schinden müssen, dass man mal sieht, wie anstrengend und schweißtreibend das ist, was einem dieser Sport abverlangt."

Wäre das nicht auch für sie beide reizvoll - beispielsweise Volksmusik-Star Stefanie Hertel oder einem Lars Riedel, Diskuswurf-Olympiasieger 1996, das Tanzen beizubringen? "Das", so Thomas, "ist schwierig zu beant-

worten. Mit Katja Kalugina, Gennady Bondarenko oder Erich Klann sind ja jetzt gerade auch einige Amateure mit dabei. Es wäre schon toll, sich mal im Fernsehen zeigen zu können. Wir würden uns da aber nicht bewerben." Einer der Gründe dafür ist, dass das Top-Duo vom TC Seestern für "Let’s dance" gar keine Zeit hat. "Ich würde im Augenblick für sie favorisieren, dass sie sich lieber für die eine oder andere Trainingsstunde mehr mobilisieren", sagt ihr Rostocker Vereinscoach Stefan Geipelt und erläutert: "So eine Sendung geht über mehrere Wochen, und eine Pause wäre momentan Gift für die beiden. Sie müssen immer zehn Tänze pflegen, sich ständig auf dem Parkett mit Wettkampfcharakter damit auseinandersetzen. Das ist kräfte- und zeitmäßig sehr aufwändig."

Die Fernseh-Show spricht aber auch Geipelt an: "Für den Tanzsport ist sie eine Bereicherung. Der Zuschauer kann beobachten, wie schnell ein Profi einem Nichttänzer beibringt, dass es sportlich aussieht. Das ist schon imposant. Besonders gefällt mir, dass hier das Tanzen als schöne Freizeitbeschäftigung für jeden gezeigt wird."

Auch wenn sie sich auf Turnierteilnahmen und die dafür nötige harte Arbeit konzentrieren, haben Jauerneck und Heider nichts gegen Auftritte "außer der Reihe". So unternahmen sie unlängst mit dem MS "Deutschland" eine Südamerika-Seereise. Auf dem Pazifik vor Chile, Peru und Ekuador traten Thomas und Melanie bei Galas im Kaisersaal des Kreuzfahrers auf, zeigten einmal auch auf dem Pooldeck ihr Können. An Seetagen gaben sie täglich eine Stunde Tanzkurse für interessierte Gäste.

Und Thomas Jauerneck/ Melanie Heider schaff(t)en es sogar ein bisschen ins Fernsehen: indem sie an Bord als Statisten bei Dreharbeiten für künftige Folgen der ZDF-Reihen "Das Traumschiff" sowie "Kreuzfahrt ins Glück" mitwirkten.

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