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Vorgestellt : „Wie ein Geschenk des Himmels“

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Karin Fuchs (58) ist seit 20 Jahren Ansprechpartnerin im Domgemeindebüro

Sie ist die erste Ansprechpartnerin im Domgemeindebüro. Karin Fuchs ist mittlerweile seit 20 Jahren die Stimme am Telefon. Am 1. Oktober 1994 nahm sie dort die Arbeit auf. „Das war damals für mich wie ein Geschenk des Himmels“, sagt die heute 58-Jährige.

Die gelernte Wirtschaftskauffrau war kurz zuvor mit ihrer Familie von Goldberg nach Güstrow gezogen und war glücklich, ein halbes Jahr später die auf 20 Stunden pro Woche beschränkte Stelle zu bekommen. „Unsere Kinder waren noch klein und es war schon immer mein Traum, bei der Kirche zu arbeiten“, sagt Karin Fuchs.

Deren Arbeit im Gemeindebüro hat sich in den 20 Jahren etwas gewandelt. Während die Gemeindesekretärin zuerst noch viele Briefe, Gottesdienstprogramme u.a. für die Mitarbeiter der Domgemeinde geschrieben hat, liegt ein Schwerpunkt ihrer Arbeit heute, da alle ihre eigenen Computer haben, vor allem in der Organisation und Finanzverwaltung. Unter anderem gehören das Mitorganisieren von Freizeiten, Ausflügen, großen und kleinen Festen der Gemeinde dazu sowie die Abrechnung der Finanzen. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt sind die Besucher des Domes – das ist Teamarbeit mit dem Küster und den 40 ehrenamtlich engagierten Mitarbeitern bei der Domwache. Karten und Bücher, die im Dom verkauft werden, bestellt Karin Fuchs, und sämtliche Abrechnungen wie auch die Inventur gehören ebenso zu ihren Aufgaben. Sie vermittelt Führungen, beantwortet Anfragen oder leitet sie weiter. „Wenn mal kein Pastor da ist, bin ich auch manchmal Seelsorger“, sagt sie.

Der Gemeindebote erscheint unter ihrer Obhut, sie kümmert sich darum, dass die 45 Helfer diesen in 2000 Haushalten verteilen. Die Geburtstagslisten arbeitet die 58-Jährige den Pastoren sowie dem Besuchsdienstkreis zu. Liedblätter schreiben oder kopieren, Kollekten zählen und abrechnen, Ankündigungen schreiben – die Liste der kleinen und größeren Aufgaben der Gemeindesekretärin ist lang. „Diese Vielseitigkeit mag ich an meiner Arbeit besonders“, sagt Karin Fuchs.

Gerade diese ist an einem Vierstunden-Arbeitstag aber auch manchmal eine Herausforderung. Denn auch wenn viele Anfragen kommen, das Telefon x-Mal geklingelt hat, sollen alle Arbeiten erledigt werden. Und wenn Gemeindeaktivitäten anstehen, wie ein Putzeinsatz oder ein ökumenisches Gemeindefest, oder wenn sich der Tansaniakreis trifft, ist Karin Fuchs ebenso dabei. Ihr Herz schlägt für den Dom. Sie erlebte die zehnjährige Sanierung mit, war zur 775-Jahr-Feier dabei, erlebte den Besuch des Bundespräsidenten Johannes Rau sowie des dänischen Kronprinzenpaares mit.

Die 20 Jahre seien wie im Fluge vergangen, sagt Karin Fuchs, und sie könnte noch viele kleine und große Aktivitäten mehr aufzählen, die sie mit geprägt hat. Bei all diesen Arbeiten und allem Tun lobt sie aber vor allem die positive Arbeitsatmosphäre. „Das Mitarbeiterteam war immer sehr gut und darum hat es auch Freude gemacht, hier zu arbeiten“, sagt sie. Gern möchte sie auch noch weiterhin ihre Arbeiten vertraulich, verlässlich und geduldig erfüllen und damit die drei wichtigsten Eigenschaften einer Sekretärin erfüllen.

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