Landkreis Rostock : Wertstoffhöfe: kein Grünschnitt

Landkreis will Kontaktverbot sicherstellen.

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27. März 2020, 05:00 Uhr

Die Wertstoffhöfe im Landkreis Rostock nehmen ab heute keinen Grün- und Strauchschnitt mehr an. Die Maßnahme sei notwendig, um den Infektionsschutz des Wertstoffpersonals und das Kontaktverbot – Gruppen bis maximal zwei Personen – sicherzustellen, informiert die Kreisverwaltung. Die Grün- und Strauchschnittanlieferung macht derzeit den größten Teil der Wertstoffe aus. „Leider halten sich viele unserer Kunden jedoch nicht an das Kontaktverbot. Sie warten nicht in den Fahrzeugen, sondern steigen aus und bilden Gruppen“, moniert Romuald Bittl, Dezernent für Wirtschaft und Bau des Landkreises Rostock. „Wir müssen den Infektionsschutz und das Kontaktverbot sicherstellen. Mit dem vorübergehenden Wegfall der Grünschnittanlieferung verringern wir nicht nur die Kundenfrequenz und das Infektionsrisiko, sondern können auch die weitere Öffnung der Wertstoffhöfe vorerst garantieren“, erläutert Bittl. „Jeder und jede Einzelne ist dazu aufgefordert, diszipliniert beim Infektionsschutz mitzuwirken!“ Grünschnitt muss nun auf dem eigenen Grundstück zwischengelagert oder kompostiert werden. Wahlweise ist auch die kurzfristige Bestellung der Biotonne beim Eigenbetrieb Abfallwirtschaft möglich. Im Landkreis gibt es zehn Wertstoffhöfe: Bad Doberan, Neubukow, Pastow, Gnoien, Schwaan, Hof Rühn, Güstrow, Teterow, Krakow am See, Laage. Informationen im Internet: www.abfall-lro.de

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