Stiftskirche Bützow : Werben um Spenden bei den Festspielen

Vor nahezu ausverkauftem Haus spielte gestern die Norddeutsche Philharmonie Rostock gemeinsam mit der Violonistin Christa-Maria Stanggorra. Fotos: Manfred Schulz
Vor nahezu ausverkauftem Haus spielte gestern die Norddeutsche Philharmonie Rostock gemeinsam mit der Violonistin Mira Tujakbajewa. Fotos: Manfred Schulz

Ministerpräsident Erwin Sellering dankte den Helfern und bat die Besucher der Mozart-Nacht in der Bützower Stiftskirche um Unterstützung

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28. August 2015, 06:00 Uhr

In der von dem Tornado am 5. Mai schwer beschädigten Bützower Stiftskirche hat Ministerpräsident Erwin Sellering am Mittwochabend bei einem Konzert der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern um Spenden für die Sanierung des Kirchenbaus geworben. „Die Stiftskirche wurde wie viele andere Gebäude in der Innenstadt schwer beschädigt. Die Folgen sind noch immer für alle sichtbar“, sagte Sellering zu Beginn der Konzertes mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock und der Violonistin Mira Tujakbajewa.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstütze und begleite die Wiederherrichtung des Kirchenbaus intensiv. Auch der Bund habe finanzielle Unterstützung zugesagt. Trotzdem bleibe noch viel zu tun. „Ich bitte Sie sehr herzlich: Spenden Sie für die Reparaturen hier an der Stiftskirche. Helfen Sie mit, diesen wertvollen Bau, diesen wunderbaren Ort zu retten. Setzen Sie ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen in Bützow“, sagte Erwin Sellering an die Konzertbesucher gewandt.

Erwin Sellering hatte am Tag nach dem Tornado Bützow besucht und die Hilfe des Landes zugesagt. „Auch das Land leistet seinen Beitrag, um Bützow in dieser schwierigen Lage zu helfen. Wir haben eine Million Euro Soforthilfe bereitgestellt und unterstützen mit weiteren Mitteln aus bestehenden Landesprogrammen“, erklärte der Ministerpräsident.

Sellering dankte allen Helfern, die bei der Beseitigung der schweren Sturmschäden in der Stadt mitgewirkt haben. „Das große Engagement hat gezeigt, was gelingen kann, wenn wir zusammenstehen, wenn geholfen wird, wo es nötig ist. Ohne zu fragen, was man davon hat oder ob nicht jemand anders anpacken könnte. Ein Zeichen, das wirklich Mut macht. Dafür bin ich sehr dankbar“, so Sellering.

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