Lohmen : Wenn die Füße tanzen wollen…

Ihren ersten Wettbewerb bestritten The Twirling Feud aus Mühl Rosin.
Ihren ersten Wettbewerb bestritten The Twirling Feud aus Mühl Rosin.

1. Lohmener Line Dance-Contest mit den Road-Runners aus Kukuk als Pokalsieger.

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14. Oktober 2019, 05:00 Uhr

Western-Musik dringt am Sonnabendabend aus der Festscheune in Lohmen. Der 1. Lohmener Line-Dance-Contest hatte neben den fünf teilnehmenden Gruppen auch viele Zuschauer angelockt. „Wir haben es geschafft, die Idee mit Kukuk umzusetzen“, freute sich Bürgermeister Bernd Dikau, der den Abend moderierte. Die Slater Line Dancer, The Road-Runner aus Kukuk, No Limit Dancer aus Plau/Quetzin, die Line Dancer Parchim und The Twirling Feud aus Mühl Rosin traten gegeneinander an. Auch wenn alle vor allem wegen der Freude an der Bewegung zur Musik dabei waren, am Ende nahmen The Roadrunner, die mit 157 Punkten die Nase vorn hatten, den Pokal mit nach Hause.

Von Anfang an war das Publikum mit Begeisterung dabei. Die Zuhörer klatschten mit und spornten die Line Dancer ordentlich an. Die Gruppe aus Mühl Rosin, deren plattdeutscher Name so viel wie die wirbelnden Füße bedeutet, gibt es seit gut neun Jahren. „Ich wollte gern tanzen, doch mein Mann hatte immer etwas anderes vor. So bin ich zum Line Dance gekommen“, erzählt Andrea Bittl (51), die die Gruppe leitet. Schnell hatten sich noch weitere Interessierte gefunden, die ebenso viel Freude am Tanzen haben. Jeden Montag ab 18.30 Uhr wird gemeinsam trainiert. „Wir haben aber auch schon einen irischen Abend im Garten vewrbracht und einen gemeinsamen Ausflug organisiert. Das gehört auch dazu“, berichtet Andrea Bittl.

Die Mühl Rosiner hatten eigentlich nie großartig auftreten wollen, sondern viel mehr zur eigenen Freude miteinander aktiv sein wollen. Wichtig sei für sie nur der Spaß, betonen sie.

Ein Pflichttanz sowie zwei Kür-Tänze mussten von jeder Line Dance-Gruppe absolviert werden. Danach stand der Gewinner des Pokals fest. „Aber Verlierer gibt es bei uns keine“, hatte Bernd Dikau noch in seiner Anfangsrede betont. Nun freut er sich, dass es im nächsten Jahr eine zweite Ausgabe dieser Veranstaltung geben wird. Die Gruppen jedenfalls haben ihre Bereitschaft dazu signalisiert. „Mindestens zwei Gruppen mehr könnten daran teilnehmen“, denkt der Bürgermeister. Und falls der Bedarf noch größer sein sollte, könnte er sich auch vorstellen, Vorentscheide zu organisieren.

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