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Güstrow : „Wellcome“-Projekt entlastet junge Mütter

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

svz.de von
erstellt am 03.Mai.2014 | 06:00 Uhr

Das Baby ist da, die Freude ist riesig. Aber der Nachwuchs krempelt das gewohnte Leben um. Gut, wenn Familie, Freunde oder Nachbarn helfen. Aber was ist, wenn niemand in der Nähe wohnt oder keine Nachbarn da sind?

„Hilfe bietet in solchen Situationen das ,Wellcome’-Projekt der evangelischen Familienarbeit. In Güstrow startete es 2011 und spricht sich langsam herum“, schätzt Vera Weiß, die im Zentrum kirchlicher Dienste Mecklenburg für die familienbezogene Arbeit zuständig ist, in einer Mitteilung des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Mecklenburg ein. Wie ein guter Engel käme eine der zwölf ehrenamtlichen Helferinnen ein- bis zweimal in der Woche für jeweils zwei bis drei Stunden zu bisher 16 Familien nach Hause, berichtet sie. Durch die sehr früh einsetzende Hilfe würde Familien „Hilfe zur Selbsthilfe“ ermöglicht.

Hilfe und Betreuung durch das Projekt „Wellcome“ erhalten Familien, die sich hilfsbedürftig fühlen, die unter besonderen Belastungen leiden, die keine bezahlte Hilfe von Pflegediensten haben und auch keine Hilfe von Freunden und Familien. Jede Familie mit einem Kind im ersten Lebensjahr kann unter diesen Bedingungen „Wellcome“-Hilfe unbürokratisch per Telefon, E-Mail oder per Post anfordern. Die Unterstützung sei aber nicht kostenfrei. „Die Stunde kostet vier Euro. Eine individuelle Ermäßigung ist jederzeit möglich“, so die Koordinatorin des Güstrower Projektes.

„Wellcome“ wurde 2002 in der Familienarbeit des Kirchenkreises Hamburg-Niendorf gegründet und hat bundesweit 250 Standorte, in Mecklenburg-Vorpommern noch in Grevesmühlen und Grimmen.

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