Berufsorientierung : Welcher Beruf ist der richtige?

Zum Abschluss des Camps zur Berufsorientierung in der Jugendherberge Schabernack fanden sich Teilnehmer und Betreuer für ein Gruppenfoto ein.
Zum Abschluss des Camps zur Berufsorientierung in der Jugendherberge Schabernack fanden sich Teilnehmer und Betreuer für ein Gruppenfoto ein.

Zwei Camps „Active Summmer“ zur Berufsorientierung in Güstrow und Teterow

svz.de von
23. August 2016, 12:00 Uhr

Zwei Camps zur Berufsorientierung für sozial benachteiligte Jugendliche in Güstrow und Teterow fanden jetzt ihren Abschluss. Erfolgreich beworben für das vom Europäischen Sozialfonds und der Bundesagentur für Arbeit unterstützte Projekt „Active Summer“ hatte sich der Güstrower Bildungsträger Bilse.

Knapp zwei Wochen befassten sich die aus dem Landkreis und der Hansestadt Rostock kommenden Jugendlichen zwischen 12 und 15 Jahren mit Fragen zur Berufswahl, besichtigten Unternehmen in der Region, sahen sich im Berufsorientierungszentrum Rostock um und lernten Schritte zur Gestaltung des beruflichen Lebens kennen. Einen Tag lang stellte Florian Bremer Berufsbilder bei der Bundeswehr vor. Daneben war ein attraktives Freizeitprogramm vorbereitet. So besuchten die Jugendlichen den Wildpark MV und einen Kletterwald, bauten gemeinsam ein Floß oder versammelten sich ums Lagerfeuer. „Viel Wert haben wir auf die Ausbildung von Teamgeist, sozialer Kompetenz und Kritikfähigkeit gelegt. Die jungen Leute sollten lernen, sich und andere einzuschätzen. Das haben wir oft über Rollenspiele geprobt“, erzählt Kursleiterin Marieke Kalfa.

Campteilnehmer Tommylee Marx fand nur lobende Worte für das Projekt. Den 15-Jährigen interessierten besonders praktische Tätigkeiten und so stellte er den Betriebsbesichtigungen in der Schlosserei Erdmann und der Omsa Güstrow – ein Unternehmen, das sich auf die Sanierung und Instandsetzung von Bussen spezialisiert hat – die besten Noten aus. „Ich mache mir schon seit längerer Zeit Gedanken, was ich später einmal machen will. Ich habe auch schon ein Praktikum in einer Tischlerei absolviert, hat mir sehr gefallen“, erzählt Tommylee. Angelique Gattszhau aus Ribnitz-Damgarten, ebenfalls Campteilnehmerin, hatte der Besuch in der Tierarztpraxis von Bernd Linke am besten gefallen. Beruflich aber möchte sie später einmal als Sanitäterin bei der Bundeswehr arbeiten. „Da war der Vortrag zur Bundeswehr für mich sehr hilfreich“, bilanzierte die 14-Jährige.


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