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Freisprechung Güstrow : Weg ins Arbeitsleben geebnet

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

31 von 32 Frauen und Männer wurden am Donnerstagabend freigesprochen – bei der Leistungsbereitschaft gebe es noch Potenzial nach oben, sagt Kreishandwerksmeister Rainer Müller

Für 31 Männer und Frauen war der Donnerstagabend ein Höhepunkt. Sie erhielten ihren Gesellenbrief in der Güstrower Viehhalle. Damit haben sie die Lehrzeit als Dachdecker, Kfz-Mechatroniker, Metallbauer, Fahrzeuglackierer, Tischler, Friseur und als Fachkraft für Metalltechnik erfolgreich abgeschlossen. „Darauf können Sie stolz sein. Nun liegt es an Ihnen, was sie daraus machen“, sagte Landratsstellvertreter Wolfgang Kraatz bei der feierlichen Freisprechung.

Für die 20-jährige Cindy Fischer aus Güstrow waren die vergangenen Wochen anstrengend, doch am Donnerstag war sie nur noch glücklich. Im Friseursalon „Color & Cut“ in Güstrow hat sie ihre dreijährige Ausbildung absolviert. Nun hat sie den Gesellenbrief in der Tasche, den sie „schon immer gewollt“ hat. „Irgendwann kann ich mir vorstellen, den Meister zu machen“, sagt sie. Doch jetzt möchte sie erst einmal arbeiten und das kann sie dort, wo sie gelernt hat. Cindy Fischer wurde als Gesellin in ihrem Ausbildungsbetrieb übernommen.

Das wollen auch Ole Jäger (23) und Eric Melz (19) aus Güstrow. Die jungen Männer haben ihre Ausbildung zum Dachdeckergesellen absolviert. Ole Jäger hatte zuvor eine andere Lehre begonnen, doch dann auf die Dachdeckerei umgeschwenkt. In der Firma von Dachdeckermeister Peter Goetze fühlt er sich wohl. „Hier bin ich gleich angekommen“, sagt der 23-Jährige. Eric Melz lernte in der BHB Krakow am See. „Das war genau das Richtige“, sagt er nach der erfolgreich abgeschlossenen Lehrzeit. Beide können in ihrem Ausbildungsbetrieb weiter arbeiten.

Für die Handwerksbetriebe ist die Nachwuchsgewinnung ein wichtiger Aspekt der Arbeit. „Viele Lehrstellen in Betrieben bleiben unbesetzt“, sagt Kreishandwerksmeister Rainer Müller. Auch wenn schon einiges unternommen wurde, müsse auch weiterhin viel getan werden. Auch die Leistungsbereitschaft der Auszubildenden habe noch Potenzial. Dass nur einer von 32 Lehrlingen durchgefallen sei, sei jedoch erfreulich.

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