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Freie Schule Güstrow : Weg frei für Sanierung und Neubau

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Über die Sommerferien sollen Dach und Fassade der Freien Schule in Güstrow erneuert werden – auch eine Erweiterung ist geplant.

Erst die Abiturstufe erkämpft, jetzt die Sanierung und Erweiterung des Schulgebäudes gestartet. Für die Freie Schule in Güstrow läuft es rund in diesem Jahr. Seit Dienstag wird die Schule nun eingerüstet, denn es wird Zeit für ein neues Dach und eine farbenfrohe Fassadengestaltung. „Das Ziel ist es die meisten Arbeiten in den Ferien zu erledigen – am Montag wird der Dachdecker seine Arbeit aufnehmen“, sagt Ines May, Geschäftsführerin der Freien Schule.

„Als wir das Haus 2010 gekauft haben, haben wir uns erst einmal um die Sanierung im Inneren gekümmert. Böden, Wände, Fenster und Sanitäranlagen sind also schon neu. 2013 kam dann der Anbau hinzu. Jetzt wird es Zeit für den Rest“, sagt Ines May weiter. Neben den Verschönerungsmaßnahmen, ist auch eine umfangreiche Dämmung und eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach geplant. Es sei ein ausdrücklicher Wunsch der Schüler, das die tristen und farblosen Außenwände der Schule einen neuen Anstrich bekommen, sagt die Geschäftsführerin. Dafür hat Fassadengestalterin und Restauratorin Esther Dittner in der vergangenen Woche gemeinsam mit den Schülern nach Wörtern gesucht, die die Fassade später schmücken werden (SVZ berichtete). „Wir sind schon sehr gespannt. Esther Dittner hat auch schon unseren Speiseraum gestaltet – darum haben wir sie wieder mit ins Boot geholt“, erklärt Ines May.

Das Farbkonzept orientiert sich an den Gegebenheit. So wird sich neben einem Sandton auch das kräftige Rot des Anbaus widerspiegeln. „Mit einem Blauton werden weitere Akzente gesetzt. Farben und Dämmmaterialien sind übrigens Naturprodukte – das war uns wichtig“, fügt die Geschäftsführerin hinzu.


Fertigstellung bis zum 20. Geburtstag


Doch die Dach- und Fassadenarbeiten sind noch längst nicht alles. Die Freie Schule plant eine Erweiterung um einen Neubau. „Das wird notwendig, weil wir steigende Schülerzahlen haben und perspektivisch natürlich auch Platz für unsere Abiturstufe brauchen“, sagt May weiter und deutet dabei auf ein angrenzendes, leerstehendes Grundstück. Ursprünglich habe man das Grundstück für einen symbolischen Betrag von der Stadt erwerben wollen, da habe aber die Untere Rechtsaufsicht nicht mitgemacht. Jetzt, so haben es die Stadtvertreter in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen, kauft die Freie Schule das Gebäude zum Verkehrswert und die Stadt leistet einen Investitionskostenzuschuss in gleicher Höhe. „Natürlich ist das eigentlich das gleichen – hat uns eben nur etwas Zeit gekostet, aber jetzt kann es ja losgehen“, sagt Ines May und fügt hinzu: „Wenn alles klappt, dann beginnen wir mit dem Neubau noch in den Sommerferien.“ In den Neubau sollen Kindergarten, Hort und die 1. und 2. Klassen einziehen – so ist auch für die Abiturienten an der Freien Schule künftig ausreichend Platz. Zum 20. jährigen Bestehen der Schule im kommenden Jahr, sollen die Baumaßnahmen abgeschlossen sein, hofft Geschäftsführerin Ines May.

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erstellt am 20.Jul.2016 | 21:02 Uhr

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