SVZ-Sommerferientour : Weg der Hansa-Profis gegangen

Tilman Löper (9) und seine Oma Marion Schnittke gingen mit dem Rasen auf Tuchfühlung. Der ist schön weich, war die einhellige Meinung der beiden Güstrower.
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Tilman Löper (9) und seine Oma Marion Schnittke gingen mit dem Rasen auf Tuchfühlung. Der ist schön weich, war die einhellige Meinung der beiden Güstrower.

SVZ-Sommerferientour führte Leser gestern ins Hansastadion nach Rostock / Spielern beim Training zugesehen

svz.de von
26. Juli 2014, 06:00 Uhr

Hansa Rostocks Innenverteidiger Denis Danso Weidlich parkte seine schwarze Karosse gestern um 10 Uhr direkt vor dem Rasenplatz am Hansastadion. Während ihm dies Neu-Kapitän Christian Stuff nur Augenblicke später gleich tat, machte sich Co-Trainer Uwe Ehlers bereits auf den Weg Richtung Trainingsgelände. Schon bevor die 2. Station der SVZ-Sommerferientour gestern Vormittag mit einem Rundgang durch die Rostocker DKB-Arena startete, gab es für die 15 Leser einiges zu sehen. Zu den Höhepunkten des besonderen Ausflugs zählten aber auch der Besuch der VIP-Logen oder der Blick in die Gästekabine der Arena.

Axel Schulz, langjähriger Mittelfeldakteur des FC Hansa und DDR-Nationalspieler, nahm unsere Leser am Eingang der Arena in Empfang und führte sie schnurstracks in den Pressebereich. Hier ließen es sich Julian Gollner, Willi Holst und Rolf Heiden, mit 86 Jahren ältester Tourteilnehmer, nicht nehmen, prompt den Platz hinter den Mikrofonen einzunehmen. „Dort sitzen sonst Trainer Peter Vollmann sowie der Gäste-Coach“, erzählte Axel Schult, der heute als Koordinator Sport beim Drittligisten arbeitet. Auf direktem Weg ging es danach auf die Tribüne des 2001 an alter Stelle neu errichteten Stadions. Vor allem beim Blick auf den saftgrünen Rasen gerieten unsere Leser ins Schwärmen. „Der sieht ja viel besser aus als bei uns im Garten“, stellte Inge Quade lachend fest. „Dieser hier wird ja auch gehegt und gepflegt, ist so etwas wie das Heiligtum“ erwiderte Axel Schulz.

Nacht etlichen Erinnerungsfotos und diversen Fragen unserer Leser, die der 55-jährige Schulz geduldig beantwortete, machten sie sich auf den Weg in den Business-Raum. Von hier konnten sie nicht nur die Hansa-Profis beobachten, die zwischenzeitlich ihr Vormittagstraining aufgenommen hatten, sondern hatten auch das Stadion noch viel besser im Blick. „Da unten haben ich mal gespielt“, platzte es aus Willi Holst heraus. „1961 oder 1962 muss das gewesen sein. Mit Lok Bützow waren wir zu einem Freundschaftsspiel gegen Empor Rostock zu Gast“, erinnerte sich der Güstrower.

Nachdem die Besuchergruppe auch die VIP-Logen begutachtet hatten, ging es zum Schluss der Tour in den Keller der Arena. Neben einem Blick in die Gästekabine, in der sogar noch die Taktik-Tafeln des Schalke-Spiels hingen, durfte unsere Leser jenen Weg zurücklegen, der sonst nur den Profis vor dem Anpfiff vorbehalten ist. Auf einer Höhe mit der Grasnarbe bot sich den SVZ-Lesern ein imposantes Bild in das 27 500 Besucher fassende Stadion. „Hier möchte ich auch einmal spielen“, sagte Julian Gollner ohne zögern. Der Neunjährige lebt mit seinen Eltern in Wien, kickt im Mittelfeld des Wiener Vereins FC Stadlau, ist derzeit aber zu Besuch bei seiner Oma Rosemarie Hess in Güstrow, die die Sommertour-Teilnahme organisierte.


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