Vietgest/Mamerow : Wasserwerke nicht verkauft

Die Gemeinde prüft erst die Verwendung für Löschwasser.

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07. Februar 2019, 05:00 Uhr

Die ehemaligen Wasserwerke in Vietgest und Mamerow werden nicht verkauft, vorläufig jedenfalls nicht. Die Lalendorfer Gemeindevertretung hat zwei entsprechende Beschlussvorlagen vertagt. Carsten Bast, der auch Gemeindewehrführer ist, wollte zunächst prüfen lassen, ob die Brunnen noch ausreichend Wasser geben. Bast: „Sollten die für Löschwasser geeignet sein, dann sollten wir uns diese Möglichkeit nicht vergeben.“ Auch Matthias Streeb ist gegen einen Verkauf: „Da steht noch das Brunnenhaus drauf, das kann man eventuell ja für die Löschwasserentnahme erneuern.“

Während in Vietgest „in 80 Metern Luftlinie“ entfernt Löschwasser zwar vorhanden sei, so Bürgermeister-Stellvertreter Thomas Ackermann, könnte sich in Mamerow aber noch ein zusätzliches Problem ergeben: Von einem Verkauf des Flurstücks mit dem Wasserwerk wäre auch ein Pfad betroffen, der zum Teich führt und von der Feuerwehr genutzt werde, warf Karsten Vick, wie Bast Feuerwehrmann, ein.

Die beiden Wasserwerke gehören der Gemeinde und werden schon länger nicht mehr genutzt. Seit einigen Jahren gibt es für beide Objekte Kaufinteressenten. Vor dem Hintergrund der Haushaltskonsolidierung könnte die Gemeinde mit einem Verkauf ihre Kassenlage also ein wenig aufbessern. Dazu müsste sie die Objekte zum Mindestpreis ausschreiben und dann das Höchstgebot annehmen. Der Mindestpreis ist für Vietgest auf 21 800 Euro festgesetzt, für Mamerow auf 3300 Euro.

Die Einwände der Feuerwehrleute resultieren auch daraus, dass die Brandschutzbedarfsplanung im Amt noch einige Zeit in Anspruch nimmt. Die Festlegung der Schutzziele als erster Teilschritt des Gesamtwerks musste vergangene Woche von der Tagesordnung gestrichen werden, da das Dokument noch nicht beschlussreif ist.

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