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Güstrower Schlossquell : Wasser aus der Barlachstadt erobert die Welt

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Togha, der Philippino, steht vor dem Donna-Bella-Restaurant und vor dem Markt-Restaurant auf der "Aidablue" und verkauft natürliches und das klassische Mineralwasser sowie Apfelschorle. Es ist Güstrower Schlossquell.

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erstellt am 23.Sep.2013 | 10:04 Uhr

Güstrow | Togha, der Philippino, steht vor dem Donna-Bella-Restaurant und vor dem Markt-Restaurant auf der "Aidablue" und verkauft natürliches und das klassische Mineralwasser sowie Apfelschorle. Das Besondere daran: Es ist Güstrower Schlossquell. Eine Flasche nach der anderen geht über den Tisch, mal als 0,25-Liter- oder als 0,75-Liter-Gefäß. Immerhin 2500 Passagiere decken sich ein, um bei ihren Ausflügen den Durst stillen zu können. Der ist dort, wo die "Aidablue" gegenwärtig die Wellen durchkämmt, immer noch sehr groß. Denn sie ist auf dem östlichen Mittelmeer unterwegs und da herrschen zwischen Mallorca, Tunis, Palermo, Neapel, Rom, Livorno, Korsika, Barcelona und wieder Mallorca weiter hochsommerliche Temperaturen. Auf den Kabinen stehen außerdem die 1-Liter-Flaschen mit dem speziellen Aida-Etikett. Und noch etwas Besonderes kommt hinzu: Das Güstrower Wasser- und Schorleangebot gibt es auf allen zehn Aida-Schiffen und ab 2014 auf zwei weiteren, die in Dienst gestellt werden, und damit weltweit auf allen Kontinenten.

Drei Jahre Vertrag mit Option für weitere Versorgung

Maik Ramforth-Wüllner, Geschäftsführer Güstrower Schlossquell, sagt dazu: "Das ist für uns natürlich sehr wichtig und für die Marke ein Höhepunkt, weil es eine sehr große Werbeleistung ist und für das Unternehmen eine große Reputation bedeutet." Der Geschäftsführer hat Beweise, denn Schlossquell erhält Briefe und Mails von Passagieren. Besonders auch von denen, die aus Mecklenburg-Vorpommern stammen. Ramforth-Wüllner: "Da ist es nicht selten, dass ein Mecklenburger, der mit der Aida in der Karibik unterwegs war, schreibt, wie stolz er ist, dass er dort einheimisches Güs trower Mineralwasser trinkt." Für Schlossquell ist der Aida-Coup aber natürlich auch ein wirtschaftlicher Faktor. "925 000 Liter Schlossquell liefern wir im Jahr für Aida in das Zentrallager nach Hamburg", nennt der Geschäftsführer eine Zahl.

Den Zuschlag für die Versorgung der Aida-Flotte erhielt Güstrower Schlossquell seit 2012 für drei Jahre mit einer Option danach nach einer europaweiten Ausschreibung. Maik Ramforth-Wüllner: "Wir haben uns in der Entscheidungsphase vor Ort in Rostock durchgesetzt. Gepunktet haben wir letztlich mit der Flasche, die passt, mit dem Güstrower Regionalbrunnen und unseren Serviceleistungen."

Das bestätigt André Skorloff. Der Rostocker ist auf der "Aidablue" der 1. Proviantmeister und für die gesamte Versorgung vom Toilettenpapier bis zum Hummer - und damit auch für die Güs trower Erzeugnisse - verantwortlich. Für den 52-Jährigen, der seit 30 Jahren zur See fährt und u.a. auch auf der "Völkerfreundschaft" und der "Arkona" seine Arbeit versah, ist es sehr wichtig, dass für die Passagiere vor allem Regionales auf den Tisch der vielen Restaurants kommt. Skorloff hält auch nicht hinter den Berg, dass ihm ebenfalls das Güstrower Wasser mundet.

In seinem Lager steht so viel Güstrower Schlossquell, dass es immer für die Reise reicht. "Das ist alles durchgerechnet, damit keiner verdurstet", erzählt er lächelnd. Für die vergangene Reise spuckte sein Computer für eine Woche die Zahl von 8195 Flaschen aus. Bei der nächsten Reise wird es nicht anders sein, schön für die Güstrower Quelle.

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