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Kritik der Güstrower Bürger kommt auf den Prüfstand : Was macht die Bankrotterklärung?

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"Bankrotterklärung für die Prahmstraße" titelte SVZ am 1. August 2012. Hintergrund war eine massive Kritik der Einwohner in der Straße, die sich seit Jahren mit ihren Problemen allein gelassen fühlten.

svz.de von
erstellt am 11.Aug.2013 | 08:13 Uhr

Güstrow | "Bankrotterklärung für die Prahmstraße" titelte SVZ am 1. August 2012. Hintergrund war eine massive Kritik der Einwohner in der Straße, die sich seit Jahren mit ihren Problemen allein gelassen fühlten. Dietmar Krüger hatte daher die Nase voll, machte sich zum Sprecher der Bürger und holte Stadtpräsident Friedhelm Böhm und die SVZ. Mit einem ersten Erfolg. Am 29. August folgte ein weiterer Treff. Diesmal rückten Bürgermeister Arne Schuldt und weitere Verantwortliche an. Die kritische Diskussion wurde fortgesetzt. Auch bei dem Termin hielten die Bürger in einer intensiven Runde mit ihrem Frust nicht hintern Berg. Es ging um den Bauzaun um die Nummer 8 - er steht bis heute -, um die vor drei Jahren abgerissene Nummer 6, um das Pflaster nach einem misslungenen Kanalbau, um die Vorflut, die Müllhalde auf dem Ex-LMB (Landmaschinenbau - die Red.) und den Weidenweg, der nicht genügend vom Stadtbauhof gepflegt wird.

Die Diskussion endete mit dem Versprechen: Änderungen sollen kommen und nach einem Jahr erfolgt eine Kontrolle. Die wird allerdings ziemlich genau ausfallen. Das hat z.B. Ottomar Blüher angekündigt. Er ist, wie er SVZ vorab mitteilte, mit dem, was beim Pflaster geschehen ist, überhaupt nicht einverstanden. Was gemacht worden sei, sei unzureichend. Nach wie vor "glänze" dieses Straßenbauvorhaben mit seiner "miesen Qualität".

Da darf man umso mehr gespannt sein, was die Stadtverwaltung heute dazu und zu den anderen Punkten sagen wird. Die Einwohnerversammlung, die für das gesamte "Rostocker Viertel" gedacht ist, beginnt um 18.30 Uhr in der Prahmstraße. Im Anschluss wird sie im Jugendhaus Rostocker Straße fortgeführt. Stadtsprecherin Karin Bartock bestätigt: "Hauptthema werden die Probleme in der Prahmstraße und die Fortführung der Gespräche vom Sommer 2012 sein." Außerdem Thema: das Straßenbauvorhaben B 103/104 in der Rostocker Chaussee sowie die Verkehrsbelastung im Straßenabschnitt Nebelgang/Querstraße. SVZ hat das Problem in den beiden Nebenstraßen, die als Umleitung während der Großbaustelle jetzt augenscheinlich zur Hauptstraßen werden, in ihrer Freitag-Ausgabe öffentlich gemacht. So hatte unser Leser Rolf Hamann am 29. Juli in zwei Stunden 379 Autos, darunter auch "Brummis", die dort gar nicht fahren dürfen, gezählt. Die Familie hatte mit allem Nachdruck in dem Beitrag Änderungen der Situation gefordert und sieht die heutige Versammlung als gute Möglichkeit, darüber zu sprechen.

Zu dem Treff hat sich Bürgermeister Arne Schuldt mit weiteren Amtsleitern der Stadtverwaltung, die Fragen der Einwohner beantworten sowie Hinweise und Anregungen entgegen nehmen werden, angekündigt.

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