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Mitmachen gewünscht : „Was ihr wollt“ im Programm

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Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Wohnungsgesellschaft Güstrow bittet um Vorschläge für Renaissance-Raum

„Was ihr wollt“ – soll auch kommen. Das ist das Thema und das Ziel der Wohnungsgesellschaft (WGG) Güstrow mit ihrem Programm im Renaissance-Raum in der Güstrower Mühlenstraße 17 in diesem Jahr. Denn: Auch 2014 wird er sich wieder für einige kulturelle Höhepunkte öffnen. „,Was ihr wollt’ ist eine Umfrageaktion, die sich direkt an die Wünsche der Gäste richtet. Während das Publikum für 2013 zwischen drei verschiedenen Darbietungen wählen konnte, steht nun für die Veranstaltungsreihe 2014 eine Genre-Wahl an“, erklärt Stephanie Boehm, in der WGG für die Öffentlichkeitsarbeit und dieses Programm verantwortlich. So kann gewählt werden, was Programm wird. Soll es Blues sein oder mal ein Comedy-Abend? Soll es Country sein oder Chanson? Vielleicht auch eine Buchlesung oder ein Cello-Abend? Boehm: „Auch eigene Vorschläge können gemacht werden.“

Seit 2006 finden im Renaissance-Raum der WGG regelmäßig kulturelle Veranstaltungen statt. Im vergangenen Jahr im Oktober nahmen z.B. die Vollblutmusiker Oliver Jaeger und Jan Dijker vom „Duo Fado Instrumental“ das Publikum mit auf eine musikalische Traumreise in den Süden. Die portugiesische Gitarre kombiniert mit spanischer Gitarre und Bandoneon sowie kleinen unterhaltsamen Geschichten zum Inhalt oder der Herkunft der Lieder begeisterten.

„Immer wieder ein abwechslungsreiches und interessantes Programm auf die Beine zu stellen und genau den Geschmack zu treffen, der die Besucher begeistert, ist gar nicht so leicht“, sagt Stephanie Boehm. Nun ist das Publikum dran. Bis Januar kann abgestimmt werden, welches Genre mit auf dem Programmzettel stehen soll. Die Abstimmungszettel liegen im Geschäftshaus der WGG in der Gleviner Straße 30 sowie in den Stadtteilbüros Eschenwinkel 11 und Friedrich-Engels-Straße 21.

Der ca. 40 Quadratmeter große Raum im ältesten Wohnhaus der Wohnungsgesellschaft Güstrow trägt seinen Namen aufgrund einer bemalten Holzbalkendecke, welche bei Modernisierungsarbeiten 2004 gefunden wurden. Ihr besonderer Wert für die norddeutsche Renaissance-Kunst begründet sich aus dem erhaltenen Umfang von 19 Bildnismedaillons in zeitgenössischer Kleidung und auffallender Detailtreue.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseitewww.wgg-guestrow.de.



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erstellt am 03.Jan.2014 | 06:00 Uhr

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