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Tag der Architektur : Was aus Achitektenhänden entsteht

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Unter dem Motto „Architektur bewegt“ findet am 28. und 29. Juni der bundesweite Tag der Architektur statt. In der Region Güstrow/Bützow bieten mehrere Büros Informationen, Besichtigungen und Führungen an.

Sonnabend und Sonntag ist der bundesweite Tag der Architektur. Auch in der Region Güstrow/Bützow sind viele Architekten bereit, mit Besuchern hinter die Fassaden zu schauen und sich erklären zu lassen, was aus Architektenhänden entstanden ist. Für sie ist es außerdem eine willkommene Gelegenheit, sich vorzustellen und sich für weitere Vorhaben zu empfehlen.

Die Güstrower Architektin Kati Schmidtstorf freut sich besonders, sich mit Besuchern über das neue Ospa-Zentrum am Pferdemarkt zu unterhalten. Von vielen Güstrower wurde der Bau anfangs als zu „kolossig“ bewertet. Inzwischen ist Ruhe eingekehrt und Fakten überzeugen, denn das Haus ist in seinen alten Flurstücksgrenzen entstanden. Kati Schmidtstorf ist besonders stolz darauf, dass die Trauf- und Firsthöhen so gut integriert wurden. Wie sie überhaupt sagt: „Unser Büro mit seinen fünf Mitarbeitern hat sich an diesem Gebäude extrem viel Mühe gegeben.“

Die Güstrowerin Gabriele Jungjohann ist von dem neuen Promenadenweg an der Stadtmauer überzeugt. Kein Wunder, sie ist die Architektin. Für sie macht der neue Weg die Stadt noch erlebbarer. Allerdings gibt sie zu, dass Widerstand überwunden werden musste und es schwierig war, in Strukturen, die da sind, zu arbeiten, zu planen und vor allem zu überzeugen.

Das Projekt Am Berge 10 bis 12 des Architekturbüros Fliege und Kruse Güstrow spricht für sich. Kaum ein Güstrower wollte sich so recht vorstellen, dass für die Häuser schon die Abrissbirne bestellt war. Ihre Rettung wird daher weiter als „Wunder“ gesehen. Das Büro bietet Rundgänge um das Areal an, für das es sich um den Landesbauherrenpreis beworben hat.

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erstellt am 24.Jun.2014 | 06:00 Uhr

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