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Domschule : Warten auf Möbel für die alte Domschule

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Avisierter Schulstart nach den Herbstferien verschiebt sich / Übergabe an Landkreis als Mieter Ende des Monats

von
erstellt am 21.Okt.2014 | 06:00 Uhr

Auch gleich nach dem Herbstferien wird der Unterricht in der alten Domschule noch nicht beginnen. Die Schüler des John-Brinckman-Gymnasiums müssen sich noch gedulden, bevor sie das altehrwürdige Gebäude samt neuerem Anbau in Besitz nehmen können. Der Landkreis Rostock nennt nun den 17. November als offiziellen Übergabetermin.

Die technische Übergabe hatte eigentlich schon Anfang des Monats stattfinden sollen, sei aber nun auf den 30. Oktober datiert, informiert auf SVZ-Nachfrage Kay-Uwe Neumann und begründet dies damit, dass der Bau noch nicht übernahmereif sei. Es ist die Stadt, die das Schulhaus saniert und dann an den Landkreis für die Nutzung als Schulhaus 3 des Brinckmangymnasiums vermietet.

Weiter räumt Neumann ein, dass auch der Landkreis noch nicht startbereit sei. Erst nachdem der Kreishaushalt im Mai beschlossen und dann durch das Schweriner Innenministerium genehmigt war, habe man die Möbel bestellen können. Schon im Sommer hatte Dezernent Rainer Boldt auf lange Lieferzeiten verwiesen. Nun, so informiert Neumann, sollen die Möbel in der Woche vom 10. November kommen.

Güstrows Bürgermeister Arne Schuldt sieht die weitere Verzögerung gelassen. Man wolle ein ordnungsgemäßes Mietobjekt übergeben. Es gebe derzeit noch Mängel, zum Beispiel im Bereich der Elektrik, die noch abgestellt werden. Bei den Abnahmen sei das eine oder andere festgestellt worden. Firmen würden nun diese Restarbeiten erledigen. Aus der Sicht des Bürgermeisters hätte eine Übergabe und Inbetriebnahme parallel erfolgen können. Aber das sei die Entscheidung des Landkreises. Restarbeiten gehörten zum normalen Gang der Dinge, meint Schuldt und fügt hinzu: „Es handelt sich hier um einen komplizierten Bau, ein Sanierungsobjekt im Umfang von rund 4,4 Millionen Euro.“ Der Termin der Übergabe an den Mieter drücke die Stadt weniger. Man habe einen Vertrag über 20 Jahre. Der beginne nach jetziger Planung am 1. November, so Schuldt.

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