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Güstrower Anzeiger

16. Dezember 2017 | 12:02 Uhr

Schifffahrt : Warnowschifffahrt weiter im Blick

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Machbarkeitsstudie soll mehr Klarheit für Vision von sanftem Tourismus in der Region bringen

von
erstellt am 13.Feb.2015 | 06:00 Uhr

Wenn alles klappt und die letzten Hürden genommen sind, soll in diesem Jahr mit einem Trimaran die dritte Saison der Warnowschifffahrt auf der Warnow zwischen Schwaan und Bützow aufgenommen werden (SVZ berichtete).

Doch dies bleibt nach wie vor nur eine Zwischenstation auf dem Weg zum großen Traum. „Ich möchte das Schiff noch fahren sehen.“ Diese Vision gab Schwaans Ex-Bürgermeister Peter Faix vor über einem Jahrzehnt aus. Gemeint hat er damit nicht nur die Schifffahrt zwischen Bützow und Schwaan, sondern die bis in die Hansestadt Rostock. Und von diesem Ziel lassen sich die beiden Städte weiterhin nicht abbringen.

Deshalb soll jetzt eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben werden. Wie Bützows Bürgermeister Christian Grüschow informierte, kostet die 60 000 Euro. Da jedoch Fördermittel in Aussicht gestellt wurden und auch der Kreis sich beteiligen will, würden sich der Anteil von Bützow, Schwaan und der Gemeinde Papendorf auf insgesamt 6000 Euro belaufen, also 2000 Euro pro Kommune. Die Vertreter aller Fraktionen im Hauptausschuss sprachen sich dafür aus, dieses Geld dafür in die Hand zu nehmen. Auf dem Neujahrsempfang in Schwaan hatte Bürgermeister Mathias Schauer erklärt: „Sollte uns das gelingen (Die Ausweitung der Schifffahrt auf der Warnow bis nach Rostock - Anm. d. Red), wäre damit ein weiterer wichtiger Schritt in die sanfte touristische Erschließung unserer Region getan.“

Hintergrund: Die Warnow ist Trinkwassereinzugsgebiet für die Hansestadt Rostock. Deshalb ist das Befahren mit Benzin- und Dieselmotoren, abgesehen von ganz wenigen Sondergenehmigungen, ausgeschlossen. Bereits vor zwei Jahren sollte ein Gutachten in Auftrag gegeben werden, das „eine mögliche Wiederaufnahme der Warnowschifffahrt“ wie sie bis 1974 erfolgte, untersuchen sollte. Aber es scheiterte 2012 an der Finanzierung des Gutachtens und der Bereitstellung eines für diese Fahrten erforderlichen Schiffes. Auch hier sind sich die Akteure von heute bewusst, einen Schritt nach dem anderen zu machen. Aber der Wunsch wächst, dem Ziel deutlich näher zu kommen.

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