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SVZ-Wochenend-Interview : Wandernd die Welt erkunden

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Der gebürtige Güstrower Tim Kayatz ist Jugendsozialarbeiter im Amt Laage.

von
erstellt am 07.Jan.2017 | 12:00 Uhr

Als Jugendsozialarbeiter arbeitet Tim Kayatz für die Chirstophorus-Kirchengemeinde Laage, die die Jugendarbeit im Amt Laage organisiert. Er ist 1989 in Güstrow geboren und hat nach dem Abitur am John-Brinckman-Gymnasium ein Bachelor-Studium der Medientechnik absolviert. Einem Auslandsjahr in Australien und Asien folgte ein Master-Studium „Medien in der Bildung“ in Freiburg. Danach zog es ihn im vergangenen Jahr zurück in die Heimat. Derzeit wohnt Tim Kayatz in Rostock.


Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Mein Lieblingsort ist bisher Tasmanien gewesen. Im Jahr 2014 hatte ich das Vergnügen, die Insel kennen zu lernen. Zwei Monate wanderte ich durch die wunderschöne und unberührte Natur. Jetzt ist es der Stadthafen von Rostock. Im Sommer habe ich mir ein Kajak gekauft und paddle nun im Hafen herum.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Ich wohne erst seit wenigen Monaten in Rostock, deswegen kann ich dazu leider noch keine Aussage treffen.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Ich denke, die meiste Zeit bin ich auf Arbeit in Laage.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Ich habe Kastanien für die Rehe im Winter gesammelt.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Bestimmt für Spielsachen oder ich habe es gespart.
Was würden Sie gerne können?
Ich würde gern musikalischer sein und nehme mir vor, dieses Jahr Klavierunterricht zu nehmen.
Was stört Sie an anderen?
Pessimismus und Intoleranz.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Über Silvester hatten meine Freundin und ich Besuch von Studienfreunden. Wir haben uns an die alten Zeiten erinnert.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Über Weihnachten habe ich zu viel gegessen und genascht.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Mir fallen viele Helden ein. Es sind vor allem Menschen, die mich im täglichen Leben begleiten und mich auf den vielen Reisen unterstützt haben.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Zurzeit lese ich „Hool“ von Philipp Winkler. Am liebsten lese ich jedoch die Afrika-Romane von Henning Mankell.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Ich schaue gern sarkastische Sendungen, wie Stromberg und den Tatortreiniger.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Natürlich bei einem Fußballspiel. Mein Herz schlägt für Hansa Rostock. Wenn ich Zeit habe, gehe ich ins Ostseestadion.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Interessante Persönlichkeiten gibt es viele, es muss jedoch keine bekannte Person sein. Wenn man offen durchs Leben geht, trifft man spannende Menschen, die einen sehr bereichern können.
Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Ich liebe Schafskäse, deswegen tendiere ich zu griechisch.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
„Fast Car“ von Tracy Chapman. Das Lied erinnert mich an meine Zeit in Australien, auf die ich gerne zurückschaue.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Ich bin nicht so der Geschenketyp. Wenn mir jedoch jemand etwas schenken möchte, dann favorisiere ich praktische Dinge. Vor einem Jahr habe ich eine Maus für meinen Laptop geschenkt bekommen, darüber habe ich mich sehr gefreut.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Ich würde gern nach Alaska reisen und dort für einige Wochen wandern.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?
Das ist wirklich noch lange hin. Ich kann mir aber gut vorstellen, meine Zeit mit Familie, Bewegung und Ehrenamt auszufüllen.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Ich würde es gut finden, wenn ältere Menschen befragt werden. Sie teilen, meiner Meinung nach, viel zu wenig ihre Erfahrungen und Erlebnisse, von denen ich viel lernen kann, mit.











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