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Modellbahnfans : Waldweg in Streckennetz für Eisenbahnen verwandelt

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Modellbahnclub Güstrow feiert Jubiläum: 25 Jahre

Rund 300 Meter Eisenbahnschienen waren am Sonnabend im Güstrower Waldweg verlegt. Dazu reichte ein Stück Asphalt vor dem Haus von Ralf Jentz und dem Nachbarn, denn die Bahnen der Spurweite 2m fahren auf nur 45 Millimeter auseinander stehenden Gleisen. Hier fuhren Dampflokomotiven und ICE, Personen- und Güterzüge im Maßstab 1:22,5. „Originalspurweite ist die Harzer Schmalspurbahn. Den dort noch heute verkehrenden Zügen ist die Größen der anderen Züge angepasst“, erklärt Jentz, wie das zusammenpasst.

Sieben aktive Mitglieder weiß der Vorsitzende des Modellbahnclubs Güstrow e.V. hinter sich und weitere Freunde, die sich regelmäßig am Vereinsleben beteiligen. Gemeinsam haben sie die Anlage im Waldweg aufgebaut, bestückt sind die Gleise mit Zügen verschiedener Mitglieder. Seit 25 Jahren gibt es den Verein inzwischen. Von früh auf macht auch Dumkes Sohn Erik (14) mit, vom Hobby des Vaters angesteckt.

Eröffneten die so genannten Gartenbahnen den Modellbauern neue Möglichkeiten, so hat sich eines an diesem Hobby nicht verändert: Erweist sich schon manche Wohnung als recht klein für die „Eisenbahnplatte“, dann lege sich mancher sein Schienennetz in den heimischen Garten. „Da wird selbst der manchmal zu klein“, schmunzelt Jörg Dumke. „Keller oder Garage ist da ideal“, sagt der Modellbauer, der die Gleise vom Garten direkt in den Keller geführt habe. „Das ist im Freien gar kein Problem“, erzählt Jörg Dumke. Gleise, Fahrzeuge, Steckverbindungen – alles sei wetterfest. „Aber im Haus hat trotzdem jeder noch eine weitere Modellbahn – alle TT“, verrät der Kenner. Billig ist das Hobby nicht. 200 bis 300 Euro koste solch eine Basispackung“ ICE, für eine Dampflok müsse man schon um 500 Euro hinblättern. Grenze nach oben: praktisch keine. „Die setzt nur der gewöhnliche Geldbeutel“, meint Jörg Dumke, der aber auch von 10 000-Euro-Exemplaren weiß.

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