Güstrow : Vorgriff auf Weihnachten

Die Jugendfeuerwehr freut sich über das Geld. Jürgen Schmidt (3.v. r.) übergab den Scheck im Beisein von Stefan Gehlhaar (r.), stellvertretender Jugendwart, und Wehrführer Hannes Möller (2.v.r.). Patrick Möller hält den Scheck.
Die Jugendfeuerwehr freut sich über das Geld. Jürgen Schmidt (3.v. r.) übergab den Scheck im Beisein von Stefan Gehlhaar (r.), stellvertretender Jugendwart, und Wehrführer Hannes Möller (2.v.r.). Patrick Möller hält den Scheck.

WGG verzichtet auf Weihnachtskarten und spendet für Jugendfeuerwehr Güstrow

svz.de von
06. Dezember 2013, 08:00 Uhr

In Reih und Glied stehen die zehn- bis 16-jährigen Mädchen und Jungen im Fahrzeugtrakt der Freiwilligen Feuerwehr Güstrow. Jürgen Schmidt, Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft Güstrow (WGG), hat der Jugendfeuerwehr ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk mitgebracht. An Mick-Bo Lange, 1. Gruppenführer der Wehr, übergibt er einen Scheck in Höhe von 500 Euro.

„Seit Jahren schon verzichten wir darauf, unseren Geschäftspartnern Weihnachtskarten zu schicken. Dafür haben wir uns entschlossen, das so eingesparte Geld einem guten Zweck zur Verfügung zu stellen“, erläutert Schmidt. Und der gute Zweck sei in diesem Jahr die Jugendfeuerwehr. Die WGG als Eigentümer von zirka 200 Häusern in der Barlachstadt wisse die stets zuverlässige Partnerschaft mit der freiwilligen Feuerwehr zu schätzen, versichert der Geschäftsführer. „Durch ihren Einsatz und ihr Handeln wird die Sicherheit der Mieter gewährleistet und unser Vermögen im Brandfall geschützt“, erklärt er den jungen Kameraden.


Nachwuchs soll auf 25 Mitglieder wachsen


Wehrführer Hannes Möller berichtete, dass die Jugendwehr eine wichtige Reserve für die Großen ist. „Etwa 90 Prozent wächst in die aktive Wehr“, sagte er. Mit 16 Jahren können die Jugendlichen in den aktiven Dienst wechseln. Gegenwärtig besteht die Jugendfeuerwehr aus 16 Mitgliedern. „Unser Ziel ist, den Bestand auf 25 zu erhöhen“, sagt Stefan Gehlhaar, der stellvertretende Jugendwart. Dazu wolle man an den Grundschulen gezielt unter Schülern der vierten Klassen werben. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, so Wehrführer Möller, habe man ein Konzept erarbeitet, das bereits die Anerkennung des Landes-Feuerwehrverbandes gefunden habe. Nun wollen die Kameraden das Projekt für einen bundesweiten Förderwettbewerb einreichen.

Die Jugendfeuerwehr kommt aller 14 Tage freitags um 17 Uhr zusammen. Auf dem Programm steht dann eine zweistündige Ausbildung, mit der die jungen Leute schrittweise und ihrem Alter entsprechend auf einen späteren Einsatz in der aktiven Wehr vorbereitet werden.



Jugendwehr: Einige Mitglieder der Jugendfeuerwehr. Den Scheck von WGG-Geschäftsführer Jürgen Schmidt (3. v. rechts) zeigt Patrick Möller.

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