Exklusives Interview : Vorfahrt für den Weihnachtsmann

Der Weihnachtsmann
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Der Weihnachtsmann

Rechtzeitig zum heutigen Fest schaute er in der SVZ-Redaktion vorbei und gab uns ein exklusives Interview

Nur an einem Tag im Jahr ist er zu Gast in Güstrow, Laage, Krakow am See und auf den Dörfern und doch kennt ihn jeder. Seine Markenzeichen: dichter weißer Rauschebart, langer roter Mantel, derbe Stiefel. Ständig führt er einen großen Sack mit sich, der schier unerschöpflich Geschenke preis gibt, wenn Kinder ihn darum bitten. Wie der Weihnachtsmann das alles an einem Tag schafft, bleibt ein ewiges Rätsel.
Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Der ist bei den Kindern, wenn sie mit leuchtenden Augen ihre Geschenke entgegen nehmen.

Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Ein Verkehrsschild „Vorfahrt für Weihnachtsmann“ in Güstrow wäre toll. Ich würde auch im nächsten Jahr wieder zur Bescherung ins Jugendhaus einkehren.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Wenn meine Arbeit getan ist, ruhe ich viele Monate am Nordpol aus.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Ich habe als Gehilfe für den Alten die Rentiere eingespannt.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Für ein Weihnachtsgeschenk.
Was würden Sie gerne können?
Schnell wie ein Blitz sein. Jetzt muss ich ja leider immer etwas tricksen, damit alle Kunden zu ihrem Recht kommen.
Was stört Sie an anderen?
Wenn sie am Güstrower Bahnhof hinter dem Busch stehen und pinkeln.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Mein Vorgesetzter, so etwas habe auch ich, hat hü und brrr verwechselt. Da brannten ihm gleich die Rentiere durch. Das kommt davon, wenn man sich nicht auskennt und nur Kraft seiner Wassersuppe…
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Ich habe darüber nachgedacht, ob ich in Güstrow in erneuerbare Energien investieren sollte.
Wer ist Ihr persönlicher Held und warum?
Dieser Borwin, der hat Güstrow gegründet.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Ich lese unendlich lange Wunschlisten.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Früher war das mal „Zwischen Frühstück und Gänsebraten“. Heute machen so viele Weihnachtsmänner Fernsehen, da wird einem l rot vor den Augen.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Was ist das? Gibt es am Nordpol nicht.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Mario Kohlhagen, der mich immer so schön auf dem Güstrower Weihnachtsmarkt vertritt.
Wenn Sie kochen: was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Alles, nur ein Rentier kommt bei mir nicht in die Suppe.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
„Bald nun ist Weihnachtszeit“…
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Mir schenkt ja keiner was!
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Güstrow mal zur Landesgartenschau besuchen.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?
Ich geh’ doch nicht in Rente.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Dem Nikolaus. Der ist so beliebt, obwohl er angeblich doch zu dem Geschenk eine Rute in die Schuhe schiebt.














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