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Güstrower Theater : Von Loriot bis Shakespeare

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Februar-Programm im Ernst-Barlach-Theater lockt mit Schauspiel, viel Musik, Tanz und Geschichten zum Schmunzeln

„Einfach kompliziert“ ist ein Schauspiel von Thomas Bernhard, mit dem die Theater- und Orchester GmbH Neubrandenbrug/Neustrelitz) am 5. Februar im Ernst-Barlach-Theater gastiert. Ein alter Mann, ehemaliger Schauspieler, sitzt in seiner Wohnung. Er ist allein und denkt über das Leben nach. Über sein Leben als Schauspieler, über seine Familie, über die ganze Welt. Und so redet er nun mit sich selber, philosophiert über Schopenhauer und die Welt.

Am 6. Februar wird es auf der Bühne „The Spirit of Ireland“ rasant, temporeich, pulsierend und sexy. Angekündigt wird eine großartige Mischung aus energiegeladener Tanzshow und ursprünglich-kultischer Livemusik. „The Spirit of Ireland“ ist die Produktion des erfolgreichen Produzenten Michael Carr mit 14 Tänzern und Musikern on Stage, farbenfrohen Kostümen und eine außergewöhnliche Lichtshow.

„Auf der Reise“ ist am 8. Februar Tino Eisbrenner. Mit 20 Jahren landete er seinen ersten Hit „Ich beobachte Dich“. Eisbrenner gilt als Pionier deutschsprachiger Weltmusik, Kosmopolit, Grenzgänger. Der Schauspieler und Songpoet hat viel zu erzählen und er tut es mit Humor, musikalischer Raffinesse und jener Spur unbequemer Ernsthaftigkeit.

Das Landesjugendorchester Mecklenburg-Vorpommern, ein großes Sinfonieorchester mit über 80 Mitgliedern, ist am 9. Februar im Ernst-Barlach-Theater. Die durch Probespiel ausgesuchten Orchestermitglieder des Landesjugendorchesters treten mit herausragenden Musikern auf. Beide, die Solistin und der Dirigent, sind Mitglieder der Berliner Philharmoniker! Die Solistin Sophie Dartrigalongue ist Preisträgerin im ARD-Musikwettbewerbs 2013.

Über eine Reise durch Schottland und entlang der irischen Westküste berichtet am 12. Februar Reinhard Pantke. Drei Monate lang durchstreifte der Globetrotter mit Fahrrad den rauen Norden Großbritanniens.

Eine der schillerndsten Persönlichkeiten des deutschen Musiklebens gastiert im Februar bei der Neubrandenburger Philharmonie: Peter Ruzicka, Komponist, Dirigent und Intendant, wird mit dem Orchester ein erst im Herbst uraufgeführtes eigenes Werk einstudieren und zusammen mit Kompositionen von Wagner und Mozart dem Konzertpublikum beim 6. Philharmonischen Konzert am 14. Februar im Ernst-Barlach-Theater vorstellen. Herzstück des Programms ist darüber hinaus Wolfgang Amadeus Mozarts letztes Klavierkonzert B-Dur KV 595, das 1791 parallel zur „Zauberflöte“ entstand.

Sieben Lausbubenstreiche von Wilhelm Busch bringt die Uckermärkische Bühnen Schwedt am 16. Februar auf die Güstrower Theaterbühne. Mit dabei sind Witwe Bolte samt ihren Hühnern, Schneider Böck, Lehrer Lämpel, Onkel Fritz und all die anderen Erwachsenen, denen Max und Moritz mit ihren Streichen das Leben schwer machen.

Wenige Tage später, 19. Februar, ist die Uckermärkische Bühne Schwedt mit dem Beste aus den dramatischen Werken von Vicco von Bülow (Loriot) in Güstrow zu Gast. Mit „Die Ente bleibt draußen“ und „Donnerstag ist ausverkauft“ brachten die ubs bereits zwei erfolgreiche Loriot-Abende heraus, die mit dem Nachfolger „best of“ ihre Zusammenfassung und Krönung erleben. Aber „best of“ wartet auch mit Überraschungen auf wie der „Sahnetorte“:

Es folgt am 20. Februar mit Romeo und Julia eine Tragödie von William Shakespeare (Theater- und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz). Shakespeares Klassiker ist die Liebesgeschichte schlechthin. Die tragische Geschichte ist immer wieder neu und bewegend. Regie führt Wolfgang Bordel.

Die Liebe als schönstes Gift stellt Annekathrin Bürger mit ihren exzellenten musikalischen Begleitern in den Mittelpunkt eines poetischen Konzertes. Es ist ein eigenes literarisch-musikalisches Programm, in dem das Publikum sie mit ihrer warmen charismatischen Stimme hören kann. Es ist ein Abend voller Variationen zu dem ewigen Thema Liebe. Die Gedichte und Texte stammen ausschließlich von Frauen. Begleitet wird sie von Fred Symann (Klavier/Komposition) und Christian Georgi (Saxophon).

Das Monatsprogramm schließt am 22. Februar mit „Bottervagels sünd frie“. Es ist eine Komödie von Leonard Gershe, die die Fritz-Reuter-Bühne Schwerin spielt. Tim will sein Leben selbst in die Hand nehmen und sich von seiner dominanten Mutter Flora befreien, um endlich auf eigenen Füßen zu stehen. Aber Tim ist blind. Er einigt sich mit seiner Mutter, dass er zwei Monate das eigenständige Leben erprobt.

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