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Lohmen : Von krähenden Hähnen und Bushäuschen

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Dorffest in Lohmen / Gemeinde fiebert Bundesleistungshüten entgegen / Bürgermeister zeigt Fotoausstellung

Wenn Hähne um die Wette krähen ist wieder Dorffest in Lohmen. Dabei sicherte sich Titelverteidiger Wilhelm Braun aus Lohmen mit seinem Hahn am Sonnabend auf dem Dorfplatz erneut den 1. Platz. Jeder der drei Platzierten konnte sich einen Sack Weizen mit nach Hause nehmen. Acht Hähne waren dieses Mal zum Wettkrähen angemeldet worden.

Die Gemeinde, der SV 90 Lohmen sowie der Kulturverein und die Freiwillige Feuerwehr Lohmen hatten bei der Organisation wieder alles gegeben. An der Spitze – wie bei allen Dorffesten – Bürgermeister Bernd Dikau als Moderator. Erst kürzlich wurde der 59-Jährige wieder zum Bürgermeister gewählt. Am 1. August begeht er sein 25-jähriges Amtsjubiläum. „Unsere Dorffeste sollen den Charakter des ländlichen Raumes widerspiegeln. Wir wollen die Verbundenheit von Land, Mensch, Natur und Tier zeigen“, sagt Dikau.

Diese Verbundenheit wollen die Lohmener auch immer bei ihren Schafschurfesten Ende April und vor allem auch beim 11. Bundesleistungshüten unter Beweis stellen, das vom 19. bis 21. September in Lohmen und damit erstmals in Mecklenburg-Vorpommern stattfindet. „Die ganze Gemeinde arbeitet schon auf diesen Termin hin. Wir haben lange darum gekämpft, diese Veranstaltung nach Lohmen zu holen“, sagt der Bürgermeister. Nicht nur die besten Schäfer Deutschlands, sondern auch bis zu 6000 Besucher werden an den zwei Tagen in Lohmen erwartet.

Die Dorffeste sind auch immer Anlass für den Kulturverein die Sommergalerie im Alten Tanzsaal zu eröffnen. Aussteller sind dieses Mal Hobbymaler der Gruppe „Akzente“ der Awo Güstrow, die AG Töpfern und die Projektgruppe Kunstzirkel des Kulturvereins. Am 21. Juni feiert der Verein sein 15-jähriges Bestehen. So lange ist auch bereits Heinz Koch der Vorsitzende.

Bürgermeister Dikau stellt ebenfalls im Alten Tanzsaal aus. Deutschlandweit hat er mehr als 100 Bushäuschen fotografiert, 30 sind zu sehen. „Buswartehäuschen sind die kleinsten gemeindlichen Gebäude und ein Spiegel des Lebens in der Gemeinde“, ist er überzeugt. Seien die Bushäuschen ordentlich, gehe es auch der Gemeinde gut. Lohmens Bushäuschen findet er durchaus gut. „Wir haben einen ausgeglichenen Haushalt, planen wieder viele Investitionen und weihen am 1. Juli den Erweiterungsbau unserer Kita ein. Dann haben wir Platz für 85 Kinder“, freut sich der Bürgermeister.

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erstellt am 16.Jun.2014 | 06:00 Uhr

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