Show im Güstrower Theater : Von Jahr zu Jahr immer besser

Die Showgirls sind fester Bestandteil eines jeden Jahresrückblicks, hier mit Moderator Michael Meiners.  Fotos: Christian Menzel
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Die Showgirls sind fester Bestandteil eines jeden Jahresrückblicks, hier mit Moderator Michael Meiners. Fotos: Christian Menzel

Achte Ausgabe von „Der etwas andere Jahresrückblick“ im Ernst-Barlach-Theater Güstrow begeistert gefeiert.

Den rhythmischen, langen Beifall nach der Show „Der etwas andere Jahresrückblick 2017“ erklärte eine Besucherin an der Garderobe des Güstrower Barlachtheaters. „Die werden von Jahr zu Jahr besser“, sagte sie am Sonnabendabend zu ihrer Begleiterin, als sie ihren Mantel in Empfang nahm.

Tatsächlich ist es an der Zeit, nach der achten Ausgabe der zu Güstrows Alleinstellungsmerkmalen zählenden Show nach dem Erfolgsrezept zu fragen. Die Konstanz des Teams dürfte eine Erklärung sein. Feste Größen im Ensemble sind die Showgirls und die von Peter Kruse geleitete Band „Heavy Stones“, ebenfalls von der ersten Ausgabe an dabei. Vor allem aber garantieren „die drei Ms“, die Macher des Spektakels, den Erfolg. Umsichtig hinter der Bühne agiert Mathias Illig, der für die Technik verantwortlich ist. Aus der Ruhe brachte ihn auch nicht, dass zu Beginn der Vorstellung ein Projektor ausfiel. Da ist Tanzpädagogin Maria-Juliane Paschen, die organisatorisch am Regiepult die Fäden zieht. Mit einem flotten Charleston bewies sie einmal mehr, dass sie nicht nur die Theorie des Showtanzes beherrscht. Und da ist Michael Meiners, der mit Umsicht und Mutterwitz durch die zweistündige Show führte. Locker entlockte er seinen Gästen so manche Neuigkeit.

Zum Beispiel dem Güstrower Bürgermeister den Vorsatz, 2018 das Rauchen ganz sein zu lassen. Wie bitte, Arne Schuldt raucht? Ist nicht aufgefallen bei gerade mal zehn Zigaretten im Jahr. Zu Schuldts Wünschen für die Stadt zählt, dass endlich der Förderbescheid für die Sanierung der Müntzerschule eintrifft. „Wir haben längst alle Hausaufgaben erfüllt, nun ist das Land am Zug“, erklärte er auf der Bühne. Auch sein Amtskollege aus Bützow, der gebürtige Güstrower Christian Grüschow, nannte Vorhaben für seine Stadt: Bauplätze und kulturelle Angebote schaffen, alle Generationen mit in die Zukunft nehmen. Unternehmer Thoralf Stindl, Inhaber der Güstrower Werbeagentur Wosch, erzählte auf der Bühne, wie es zur Güstrower Ausgabe des SVZ-Firmenlaufs kam. Er versicherte, dass der fester Bestandteil im Kalender bleiben werde.

Jubiläen waren für Meiners ein weiteres Gesprächsthema. Mit 111 Jahren Schule am Wall hatte Jan Rädke, Leiter des Brinckmangymnasiums, über das interessanteste Jubiläum zu berichten. Erfrischend auch die Jugendspieler der Badminton-Abteilung des GSC 09. Trainer Frank Lüdeke erklärte den Unterschied zwischen Federball und Badminton, seine Schützlinge Thea, Julia, Max und Malte demonstrierten ihn auf der Bühne.

Mit dem Versprechen, dass es auch 2019 einen etwas anderen Jahresrückblick geben werde, entließ Meiners das gut unterhaltene Publikum in die Güstrower Nacht. Die Vorbereitungen für die Show in 365 Tagen hätten längst begonnen, versicherte er.


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