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Barlachtheater : Von großen und kleinen Lausejungs

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

März-Programm des Güstrower Ernst-Barlach-Theaters: Konzerte, Filme, Kabarett und Kinderstücke

Musik aus Skandinavien steht im Fokus des 7. Philharmonischen Konzertes, mit dem das März-Programm im Güstrower Ernst-Barlach-Theater am 4. März um 19.30 Uhr startet. Unter Leitung von GMD Sebastian Tewinkel gelangen Werke des Finnen Jean Sibelius und seines schwedischen Kollegen Wilhelm Stenhammar zur Aufführung. Die beiden waren Zeitgenossen und schrieben den überwiegenden Teil ihrer Werke zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Am Wochenende folgt die beim Publikum extrem beliebte Travestieshow „Täuschungsmanöver“, allerdings sind beide Veranstaltungen bereits ausverkauft.

Für Kinder ab sechs Jahren bietet das Güstrower Theater am 10. März um 10 Uhr das Kinderstück von Ulrich Hub
auf Hoch- und Plattdeutsch „An der Arche um Acht“, ein Gastspiel der Fritz-Reuter-Bühne Schwerin. Im Jahr seiner Uraufführung 2006 wurde dieses Kinderstück mit dem Deutschen Kindertheaterpreis ausgezeichnet.

Unter dem Motto „Danke, Udo!“ steht am 11. März das Udo-Jürgens-Tribute-Konzert auf dem Programm. Pianist und Sänger Alex Parker präsentiert die schönsten Lieder aus fünf Jahrzehnten. Natürlich weiß Alex Parker, dass er kein Udo Jürgens ist, aber er beherrscht diese Klaviatur mit einer verblüffenden und sympathischen Sicherheit, dass es Freude macht hinzuhören. In seinem Konzert versteht es der Niedersachse am Klavier auf sympathische Art und Weise eine einzigartige, fast intime Atmosphäre zwischen Künstler und Publikum zu zaubern. „Mein Ziel ist, die Chansons von Udo Jürgens weiter leben zu lassen und den Menschen damit eine Freude zu machen, sie vielleicht ein wenig zu trösten, denn seine Lieder sind unsterblich!“, sagt Parker.

Zur Aufführung des Films „Das große Glück“ lädt das Theater gemeinsam mit dem Verein der Freunde und Förderer des Theaters am Sonnabend, dem 12. März, Beginn 19.30 Uhr, auf die Hinterbühne des Theaters ein. Zu erleben ist ein Filmporträt über Mirco Kuball – einen Schauspieler mit dem Down-Syndrom. Im Anschluss an den Film ist eine Gesprächsrunde geplant.

„Tschick“, ein Roadmovie nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf, kommt am 17. März um 10 Uhr zur Aufführung im Theater. Mit seinem Jugendroman gelang Herrndorf 2010 der große Durchbruch. Die Erzählung über Freundschaft, Liebe und das Anderssein spricht Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen an und wurde auch auf der Theaterbühne ein großer Erfolg. Eine moderne Abenteuergeschichte und ein Roadmovie durch ein ebenso vertrautes wie fremdes Deutschland.

Kabarett-Zeit mit der „Distel“ ist am 18. März im Theater. Titel „Im Namen der Raute“. Merkel hat Obama zu einem Treffen ins exklusive Hotel Adlon geladen. BND, CIA, NSA & Co. überschlagen sich mit den Vorbereitungen, als schlagkräftige Indizien darauf hinweisen, dass eine Entführung geplant ist. Wer wen wann und warum entführt, bleibt zunächst unklar. Übermotivierte Sicherheitsleute, überfordertes Personal und übellaunige Politiker jagen durch die Katakomben des Hotels. Generalin von der Leyen und Vize Gabriel wagen ganz ungerührt ein Tänzchen. Und dann taucht auch noch die Kanzlerin höchstpersönlich auf – zu einem Rendezvous der ganz besonderen Art. Ein turbulenter Abend mit handfester Politik und saukomischen Verwicklungen.

Zum Abschluss des März-Programms kommen noch einmal kleine Lausejungs und Lausemädchen ab fünf Jahren auf ihre Kosten. Am 20. März um 16 Uhr sind „Max und Moritz“ zu Gast auf der Güstrower Bühne. In sieben lustigen Streichen verärgern sie die Dorfgemeinschaft, ob Lehrer Lämpel, Witwe Bolte, Schneider Böck, Meister Bäcker oder Onkel Fritz. Keiner wird verschont. Bis zum siebten Streich kann sie niemand davon abbringen, ihren Schabernack zu treiben. Doch werden sie erkennen, das Bosheit kein Lebenszweck ist? Vor 150 Jahren erschien Wilhelm Buschs Schelmenstück „Max und Moritz“. Zu diesem Jubiläum dürfen die Zuschauer die Lausbuben frisch und frech erleben.

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