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20 Fragen an : Von der Stadtpflanze zur Landfrau

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Gabriele Grosse lebt in Mühl Rosin und kümmert sich in Marienhof um Feriengäste

von
erstellt am 21.Mai.2015 | 11:13 Uhr

Bis 2006 machte Gabriele Grosse erfolgreich Wurst vom Lande. Danach verkaufte sie ihre Belliner Spezialitätenfleischerei, die sie nach der Wende aufgebaut hatte. Aber weil rostet, wer rastet, sanierte sie 2009 mit ihrem Mann Hartmut Grosse das Herrenhaus in Marienhof und freut sich heute über Gäste, die in den Ferienwohnungen Urlaub machen. Gabriele Grosse ist 1942 in Leipzig geboren. Nach Lehre und späterer Arbeit als Gebrauchswerber wurde sie aus dem Schaufenster heraus von einem Studenten der Landwirtschaft geheiratet und 1966 nach Mecklenburg entführt. Hier wurden die drei Kinder großgezogen, ein Haus in Mühl Rosin gebaut und viele Bäume gepflanzt. Gabriele Grosse arbeitete bis zur Wende in der LPG Bellin als Wirtschaftsleiterin und Milchleistungsprüfer.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?

Bei schönem warmen Wetter auf der heimischen Terrasse mit Abendstimmung.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Bürgermeister Ulrich Blau macht das schon alles sehr gut.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Zu Hause in Mühl Rosin.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Als Stelzenläuferin zur Leipziger Messe auf dem Marktplatz. Ich habe Werbezettel verteilt.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Zur Messe gab es immer tolle Sachen. Da konnte ich nicht widerstehen, die musste ich haben.
Was würden Sie gerne können?
Englisch.
Was stört Sie an anderen?
Arroganz, Ignoranz und Unehrlichkeit.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Über eine lustige Mail von meiner Freundin, die selbst krebskrank andere immer wieder zum Lachen bringt
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Benzin statt Diesel ins Auto gefüllt.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Mein Mann Hartmut, der es geschafft hat, aus einer Großstadtpflanze eine halbwegs brauchbare Landfrau zu formen.
Welches Buch lesen Sie gerade?
„Deutschland, deine Sachsen“ von Tom Pauls, eine respektlose Liebeserklärung.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Inspektor Barnaby.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Weder noch. Damit kann ich nicht dienen.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Die Sachbuchautoren Giulia Enders – „Darm mit Charme“.
Wenn Sie kochen: was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Vorwiegend kommt deutsche Küche auf den Tisch.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
„Hallo, Dolly “ mit Luis Armstrong. Ich hatte das Glück den einzigartigen Künstler in Leipzig live zu erleben.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Ein großes Bild, gemalt von meiner Freundin, das den herrlichen Herbstwald in Marienhof zeigt. Sie schenkte es mir zum Abschied.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Ich möchte gern eine Schiffsreise zum Nordkap unternehmen.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?
Rasentraktor fahren, Blumen pflegen, Feierlichkeiten organisieren, schöne Musik von Klassik bis Jazz hören sowie ab und an ein besonderes Buch lesen.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Frau Willner, ihr Dessousladen auf dem Güstrower Markt verführt immer wieder zum Kauf dieser und jener netter Dinge, das auch Dank ihrer liebenswürdigen und kompetenten Beratung.

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