Theater Güstrow : Von Abba bis „Peter und der Wolf“

Eine Hommage an Johnny Cash bringen die Cashbags am Freitag auf die Güstrower Theaterbühne.
Eine Hommage an Johnny Cash bringen die Cashbags am Freitag auf die Güstrower Theaterbühne.

Das Ernst-Barlach-Theater im Februar: klassische und populäre Musik, Märchen und Tanz, Kabarett und Platt.

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31. Januar 2018, 05:00 Uhr

„Peter und der Wolf“ steht morgen zum Start in den Februar auf dem Programmzettel des Ernst-Barlach-Theaters. Um 10 Uhr beginnt das musikalische Märchen für Orchester und Erzähler von Sergej Prokofjew, aufgeführt von Dietmar Lahaine und der Neubrandenburger Philharmonie. Die musikalische Leitung liegt in Händen von Daniel Stratievsky.

Johnny Cash ist und bleibt Kult. Er gilt als einer der einflussreichsten Musiker des 20. Jahrhunderts und als einer der meistverkauften Künstler aller Zeiten. Die Legende des „Man in Black“ lebt in den Cashbags weiter, Europas erfolgreichstem Johnny Cash Revival um US-Sänger Robert Tyson. Am 2. Februar heißt es „The Johnny Cash Show is Coming to Town“.

Beim 6. Philharmonischen Konzert am 9. Februar gastiert die Neubrandenburger Philharmonie unter Leitung von Geigerin Antje Weithaas in Güstrow. Aufgeführt werden Joseph Haydns Sinfonie Nr. 44 e-Moll Hob I:44 „Trauersinfonie“, Karl Amadeus Hartmanns Concerto funebre für Solo-Violine und Streichorchester sowie Beethovens Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21. Für das Orgelvorspiel sorgt Hannes Ludwig.

Ursprünglich für diesen Sonnabend avisiert, musste die Tanzshow „Don’t stop the Music“ aus organisatorischen Gründen auf den 10. Februar verlegt werden. Bereits erworbene Karten behalten ihre Gültigkeit, teilt das Theater mit. „Don ’t Stop the Music“ präsentiert dem Publikum einen Hit nach dem anderen, wobei jede Nummer die Essenz ihrer Epoche widerspiegelt.

Theaterbesucher ab 3 Jahren sind am 11. Februar um 15 Uhr beim Figuren-Theater Künster willkommen. Nach dem Buch von Elsa Beskow hat Dietmar Staskowiak „Olles Reise zu König Winter“ eine Geschichte für Kinder und Erwachsene mit Tisch-, Stab- und Handpuppen in offener Spielweise inszeniert.

Mit „Noch mal von vörn“ führt die Fritz-Reuter-Bühne Schwerin eine Komödie von Antoine Rault am 17. Februar auf. Der 1965 geborene Rault gilt als einer der interessantesten und erfolgreichsten französischen Theaterautoren. Sein Stück „Un NouveauDépart“ (Auf ein Neues) wurde in Belgien uraufgeführt und erlebte 2016 seine plattdeutsche Erstaufführung an der Niederdeutschen Bühne Flensburg. Zum Inhalt: Katrin, Mitte 40, geschieden und alleinerziehend, hat in ihrem Beruf eine beachtliche Karriere gemacht. Weniger erfolgreich ist sie als Mutter ihrer pubertierenden Tochter Sarah, die sich nicht nur missverstanden und unterdrückt fühlt, sondern ihre Mutter auch für ein herzloses Monster hält…

Die Geschichte vom „Dschungelbuch“ mit dem von einem Wolfsrudel aufgezogenen Menschenjungen Mowgli ist als Tanzabenteuer für die ganze Familie am 18. Februar ab 15 Uhr zu erleben. Frei nach dem Welterfolg von Rudyard Kipling erweckt Choreograph Lars Scheibner die spannende Vorlage mit den Tänzern der Deutschen Tanzkompanie zu neuem Leben.

Abenteuerlich geht es auch am 22. Februar auf der Güstrower Bühne zu. Spricht der Münchner Maximilian Semsch (33) nämlich von einer Fahrradtour, waren dies bisher keine Sonntagsausflüge, sondern halbe Weltreisen. Mit seiner Live-Multivisionsshow berichtet er von 75000 Kilometern durch alle deutschen Bundesländer. Er traf sich mit über 200 Menschen – von der Religionslehrerin bis hin zu Skiflug-Legende Jens Weißflog. Bei dieser Tour zeigte sich, dass das größte Abenteuer oft vor der eigenen Haustür beginnt…

Ganz anderes, nämlich politisch-satirisches Kabarett, bringen Sebastian und Tobias Hengstmann am 23. Februar auf die Bretter des Barlachtheaters. „Wäre es nicht schön…?“, werden die Brüder, wie gewohnt am Bar-Tisch, vor Gitarre und Kontrabass stehend, sinnieren.

Fast schon ausverkauft ist „Waterloo – The Abba-Show“ mit der Abba-Revival-Band Aballance am 24. Februar.

Das 1969 erschienene Kinderbuch „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“ von Hannes Hüttner entwickelte sich über die zurückliegenden Jahrzehnte zu einem Klassiker mit unzähligen Neuauflagen und Hörbüchern. Franziska Ritter hat es für das Junge Staatstheater Parchim bearbeitet und für Kinder ab 4 Jahren auf die Bühne gebracht. In Güstrow steht es am 26. Februar auf dem Theaterzettel.

Alle Veranstaltungen ohne zeitangabe Beginn 19.30 Uhr.

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