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Güstrower Anzeiger

20. November 2017 | 14:51 Uhr

20 Fragen : Vom Handballparkett ins Wasser

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

20 Fragen an Holger Schneider: Der frühere Weltklassehandballer führt jetzt die Geschicke der „Oase“ in Güstrow.

von
erstellt am 02.Sep.2017 | 12:00 Uhr

Holger Schneider – der Name ist vor allem sportlich Interessierten nicht nur in Güstrow ein Begriff. Einer aus der Welt des Handballs. 99 Länderspiele hat der 1963 gebürtige Güstrower für die DDR und die Bundesrepublik absolviert. Mit sieben Jahren kam er zu dem Spiel mit dem kleinen Lederball, dessen erste Schritte ihm Rudolf „Rudi“ Schröder beigebracht hat. Schneider besuchte die Wilhelm-Höcker- und die Thomas-Müntzer-Schule und absolvierte eine Ausbildung bei der Deutschen Post in Schwerin, wo auch sein Handballherz schlug, nachdem das Talent von Post Güstrow in das Leistungszentrum delegiert wurde. Später war Schneider für Empor Rostock aktiv, für Bad Schwartau, Flensburg-Handewitt und Bregenz. Dort begann er auch seine Trainerlaufbahn, die ihn zurück nach Schwerin, nach Wetzlar, Stralsund, Rostock und zuletzt nach Luxemburg führte. Seine Spielervita gehört zu den herausragenden des deutschen Handballs. Schneider erlebte zweimal Olympische Spiele (1988, 1992), die WM 1990, er gewann mit der SG Flensburg-Handewitt 1997 den Europapokal und war mit Empor Rostock zweifacher DDR-Pokalsieger. Nicht minder erfolgreich war er als Trainer: Aufstiegen in die 1. Bundesliga mit Schwerin und Stralsund und auch mit dem Güstrower HV in die MV-Liga folgte das Double mit dem HB Esch in Luxemburg. Holger Schneider ist verheiratet und hat eine Tochter. Seit Juni ist Holger Schneider Geschäftsführer des Güstrower Freizeitbades „Oase“.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Schneider: Auf der Urlaubsinsel „Rhodos“.

Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
In den vergangenen Jahren habe ich Güstrow meist als Urlauber erlebt. Ich finde, GÜ hat sich immer stetig, nicht schnell, aber im Vergleich zu sehr, sehr vielen Städten in Deutschland kontinuierlich, gut weiter entwickelt. Ich persönlich würde alles tun, um diesen Weg mit allen die daran interessiert sind weiter zu gehen.

Wo kann man Sie am ehesten treffen?
In meinem Büro – neben der Oase.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Küchen lackiert – als Schüler im Küchenmöbelkombinat Güstrow.

Wofür haben Sie es ausgegeben?
Ich habe mich mit Lackritzstangen für 10 Ostpfennige belohnt.

Was würden Sie gerne können?
Geduldiger sein.

Was stört Sie an anderen?
Wenn sie schlecht über die Oase reden, aber noch nie da waren.

Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Über meine eigene schlechte Leistung beim Petanque, einem Kugelspiel.

Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Mein eigenes Fitnessprogramm nicht eingehalten, Besserung in Sicht!

Wer ist Ihr persönlicher Held?
Ich habe keinen.

Welches Buch lesen Sie gerade?
Kein Buch – ich beschäftige mich aktuell und intensiv mit den Fördermöglichkeiten für die Sanierung bzw. Erweiterung der Oase.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Sonntag 20.15 Uhr – Tatort.

Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Bei den Fußball-Göttern Ü  50 der BSG Lok Güstrow.

Wen würden Sie gerne mal treffen?
Oliver Kahn – ein Vollblutsportler!

Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Wenn ich koche gibt es Frühstücksei, sonst esse ich gerne griechisch bei meinem Freund Dimi in Schwerin.

Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Die Arie „O Mio Babbino Caro“ von Puccini. Meine Tochter hat mir diese Arie bei einem Besuch in Luxembourg als Geschenk vorgetragen.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Das schönste bekam ich von meiner Frau Kerstin: meine Tochter Leni.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Gemeinsam mit den Mitarbeitern die Oase langfristig zu einem Freizeit- und Sportzentrum ausbauen.

Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?
Reisen, mit den Enkeln spielen, Petanque spielen, Lesen, Maria Callas hören, guten Wein trinken.

Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Agnes Nickel. Sie ist Lehrerin am Brinkman-Gymnasium und leitet den großen Chor und den Kammerchor. Was sie jährlich mit diesen Chören auf die Beine stellt ist absolut klasse! Bei den Auftritten spürt man das Vertrauen untereinander und deshalb gelingt es ihr immer wieder erstklassige Leistungen abzurufen.












 

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