Stadtvertretung Güstrow : Volles Programm

Stadtvertretersitzung: 26 Tagesordnungspunkte heute im Bürgerhaus Güstrow

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27. März 2014, 06:00 Uhr

Die unbefriedigende WC-Situation am Güstrower Bahnhof, eine Geschwindigkeitsbeschränkung für Lastwagen, Maßnahmen zur Steigerung der Einwohnerzahl der Barlachstadt, die Anerkennung Güstrows als Erholungsort, ein neuer Gedenkstein für die Opfer von Gewalt in der Neukruger Straße und auch die Ehrenbürgerschaft für den Heimatdichter John Brinckman – die Güstrower Stadtvertreter haben heute Abend ein volles Programm. 26 Tagesordnungspunkte wollen sie allein im öffentlichen Teil ihrer Sitzung, die um 18 Uhr im Bürgerhaus beginnt, abarbeiten.

Die Not mit der Notdurft am Bahnhof herrscht schon seit Jahren. Jetzt fordern CDU und SPD in einem interfraktionellen Antrag endlich eine Lösung des Problems. Auch die Geschwindigkeitsbeschränkung für Lastwagen wird bereits seit längerem gefordert. Jetzt soll sie in den Nachtstunden in der Innenstadt durchgesetzt werden, um den Lärm zu mindern – so will es die SPD-Fraktion.

Mehr Einwohner für Güstrow will die CDU (SVZ berichtete). Dazu soll es ein Maßnahmepaket mit finanziellen Anreizen geben. Hans-Georg Kleinschmidt (SPD) will zudem, dass Güstrow den „Status als staatlich anerkannter Erholungsort“ erhält. Das hatte das Land bereits im Jahr 2004 schon einmal abgelehnt. Doch in den zurückliegenden Jahren habe sich die Situation Güstrows wesentlich verbessert, ist Kleinschmidt überzeugt. Schon in der Bezeichnung „Staatlich anerkannter Erholungsort“ sieht er ein bedeutendes Marketinginstrument für die Stadt.

Postume Ehre soll zudem dem niederdeutschen Heimatdichter John Brinckman (1814 bis 1870) zuteil werden. Er soll nach dem Willen der Stadtverwaltung die Ehrenbürgerwürde erhalten. Brinckman habe Güstrow mit seinem Wirken weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht, heißt es in der Begründung.

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