Linstower Wies’n : Vielfalt und Größe des Hauses lockte

Ricarda Goß führt täglich ungezählte Telefonate. Im Augenblick geht es meistens um die Wies’n. Rechts: Empfangsdame Fanny Schudek.
Ricarda Goß führt täglich ungezählte Telefonate. Im Augenblick geht es meistens um die Wies’n. Rechts: Empfangsdame Fanny Schudek.

Ricarda Goß leitet im Van-der-Valk-Resort Linstow die Rezeption – die Wies’n vom 25. September bis 3. Oktober sind für sie eine anspruchsvolle Aufgabe.

svz.de von
23. September 2015, 21:00 Uhr

Wenn eine über die Vielfalt des Van-der-Valk-Resorts Linstow für Gäste von 0 bis 99 im Allgemeinen und über das Oktoberfest im Speziellen Bescheid weiß, dann ist das Ricarda Goß. Die 31-jährige gelernte Veranstaltungskauffrau ist in dem Feriendorf die Leiterin der Rezeption – neudeutsch Frontoffice-Managerin.

Das Gelernte wandte sie nach der Ausbildung aber zunächst in der Jugendherberge Mirow an. „Dann reichte mir das aber irgendwie nicht mehr, ich wollte mehr, mich ausprobieren, vor allem auch in einem größeren Haus“, schildert sie die Zeit als sie sich neu orientierte. Dabei stieß sie auf das Ferienresort Linstow. 2007 fing sie als Empfangsdame an. Vier Jahre später gehörte sie bereits zur Empfangsleitung. Jetzt hat sie am Empfangstresen mit ihren vier Kolleginnen als Chefin das Sagen. „Eine anspruchsvolle Aufgabe“, wie sie findet, die sie und ihre Kolleginnen ruhig, zuvorkommend, immer nett und gründlich erfüllen.


Kartenverkauf läuft bereits seit einem Jahr


Besonders auch in der Zeit der Wies’n, die in Linstow, wieder präsentiert von der Schweriner Volkszeitung, vom 25. September bis 3. Oktober stattfinden. Da ist zum Beispiel der Verkauf der Eintrittskarten. „Der läuft seit einem Jahr, denn nach den Wies’n ist vor den Wies’n. Da müssen umgehend die Rechnungen verschickt werden. Je näher aber die Wies’n heranrücken, desto mehr muss bearbeitet werden. Da kann die Zeit auch mal knapp werden, weil der Mehraufwand größer ist“, gibt Ricarda Goß einen Einblick in ihre Tätigkeit. Wichtig ist auch, dass die Zuteilung der Ferienhäuser funktioniert, Doppel-Belegungen wären da kein Qualitätsbeweis.

„Da haben wir aber eine gute Strategie gefunden. Wir versuchen für alle Anreisenden bereits einen Tag vorher alle Vorbereitungen zu treffen. Das hat sich bewährt“, berichtet die Malchowerin. Die Rezeptionsmitarbeiter sieht Ricarda Goß als die ersten Ansprechpartner im Unternehmen. „Wir müssen auf jede Frage eine Antwort haben und finden sie auch“, betont sie. Dabei helfe auch das Beschwerde-Management, sagt sie.


Fixes Team kann Verstärkung vertragen


Die Chefin schätzt „ihre“ Truppe als fixes Team ein. „Das müssen wir auch sein, denn das Haus ist groß und hat viele Angebote. Da würden wir uns auch über Verstärkung freuen. Das Resort bietet diese Möglichkeiten“, wirbt Ricarda Goß für Arbeit in Linstow.

Trotz der Wies’n, die gegenwärtig die Priorität haben, muss die Rezeption-Crew auch für die anderen Gäste da sein. Die machen während des Oktoberfestes zwischen 30 und 40 Prozent aus. Das gilt auch für die Häuser in Serrahn und Drewitz. Richtig findet Ricarda Goß die Entscheidung der Geschäftstführung, die Wies’n-Zeit mit weiteren Veranstaltungen zu bereichern.

„Das zeigt sich darin, dass die Kartennachfragen für den Western- und Line-Dance-Abend und ,Die Lochis‘ voll im Gange sind“, freut sie sich. Um im gleichen Moment den Telefonhörer abzunehmen. Gäste wünschen Karten für die nächsten Höhepunkte, für Heinz Rudolf Kunze im November, für die nächsten Party-Wochenenden und für die Weihnachtshow am 15. Dezember. Ricarda Goß nimmt die Bestellungen mit einem Lächeln an.







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