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Güstrow : Viele Schulformen unter einem Dach

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Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Sonnabend großer Andrang am Tag der offenen Tür an der Beruflichen Schule Güstrow-Bockhorst

Die Berufliche Schule Güstrow-Bockhorst war am Sonnabendvormittag das Ziel zahlreicher Jugendlicher aus dem ganzen Landkreis und der Hansestadt Rostock. Oft auch in Begleitung von Eltern wollten sich die jungen Leute beim Tag der offenen Tür über die Ausbildungsmöglichkeiten informieren.

„Die Berufliche Schule Güstrow ist wie ein großes Gebäude, unter dessen Dach verschiedene Schulformen zu finden sind“, entwirft Hanka Becker, stellvertretende Schulleiterin, ein anschauliches Bild. „Da gibt es die Berufsschule, an der Mechatroniker, Konstruktionsmechaniker oder Tierwirte ihre theoretische Ausbildung erhalten. In der Fachoberschule Wirtschaft erwerben die Schüler nach einjähriger Ausbildung die Fachhochschulreife. Weiter haben wir das Fachgymnasium für sozialpädagogische Berufe, die höhere Berufsfachschule, an der Sozialassistenten ausgebildet werden, und die Fachschule für Erzieher und Heilerziehungspfleger.“

Gegenwärtig lernen an der Schule knapp 1900 Azubis. Auf dem neun Hektar großen Campus mit seinen neun Gebäuden ist mit der Fachschule für Agrarwirtschaft noch eine zweite Bildungseinrichtung angesiedelt. Dort lernen weitere 250 Azubis. Im Frühjahr soll mit dem Haus 4, dem Verwaltungsgebäude, die umfangreiche Sanierung des gesamten Geländes abgeschlossen werden.

Die Azubis lernen in modernen Unterrichtsräumen, Kabinetten und Laboren. Auf Rundgängen schauten sich die jungen Leute Sonnabend ihre künftige Ausbildungsstätte an.

Auch Mandy Wehner aus Schwaan. Die 17-Jährige hatte eine Ausbildung an einer privaten Schule begonnen, war damit aber unzufrieden. Nun möchte sie ab dem Schuljahr 2014/15 in Güstrow-Bockhorst zunächst ihren Sozialassistenten erwerben, um danach Heilerzieherin zu werden. „Das heißt, dass ich die nächsten vier Jahre hier lernen werde. Was ich bisher gesehen und über die Schule gehört habe, gefällt mir sehr“, sagte Mandy. Sie hatte gleich ihre Bewerbung mitgebracht, die sie Lehrerin Sylvia Moldenhauer übergab. „Eine gute Entscheidung“, lobte Maximilian Menke. Der Sozialassistent im 2. Azubijahr erzählte, welche Fächer gelehrt werden und welche Freizeitmöglichkeiten es auf dem Campus und in der Stadt gibt.

Noch keinen Umzugstermin gibt es für die Außenstelle Jördenstorf. Dort werden zurzeit zirka 350 Lehrlinge in den Agrarberufen Landwirt, Tierwirt und Fachkraft Agrarservice sowie in der Berufsvorbereitung ausgebildet. „Im Haushaltssicherungskonzept des Landkreises steht, dass der Umzug bis spätestens Mitte 2015 erfolgen soll“, sagt Becker.









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erstellt am 27.Jan.2014 | 06:00 Uhr

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