Barlachtheater Güstrow : Viele Konzerte und Kabarett

Thomas Rühmann eröffnet mit seiner Band „Sugar Man“ das April-Programm im Güstrower Theater.
Thomas Rühmann eröffnet mit seiner Band „Sugar Man“ das April-Programm im Güstrower Theater.

Programm des Güstrower Ernst-Barlach-Theaters im April wieder mit zahlreichen Angeboten.

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23. März 2016, 12:00 Uhr

Mit einem Konzert startet das Ernst-Barlach-Theater Güstrow in den April. Am 2. April um 19.30 Uhr gastiert das Bandprojket „Sugar Man“ mit Thomas Rühmann im Theater. Rühmann, bekannt als Hauptdarsteller der ARD-Produktion „In aller Freundschaft“, beweist in diesem Programm einmal mehr seine Qualitäten als Sänger.

Kabarett mit Sven Kemmler unter dem Titel „Englischstunde“ folgt am 6. April um 18 Uhr. Kemmler spricht fünf Dialekte und bis zu acht Akzente fließend und berichtet erstmals unzensiert von seinen Expeditionen in „Bedeutungsdschungel“ und „Aussprachwüsten“. Der virtuose Künstler beherrscht nicht nur die (Hoch-)Sprache, sondern taucht auch tief ein in die verschiedensten Akzente und Slangs, sein Kurzlehrgang ist eine Reise in die Mentalität der Menschen, die Englisch sprechen.

Das 8. Philharmonische Konzert am 8. April bringt große Orchesterwerke von Richard Strauss und Brahms unter Sebastian Tewinkels Dirigat auf die Güstrower Bühne. Mit Anna Malikova konnte eine erfahrene Pianistin aus der guten „alten“ russischen Klavierschule Lew Naumows für das Brahms-Konzert gewonnen werden.

Das Lustspiel „Anna, dat Goldstück“ von Marc Camoletti in niederdeutsche Fassung von Hans Pfeiffer bringt die Fritz-Reuter-Bühne Schwerin am 9. April zur Aufführung und am 15. April kommt Hans Scheibner mit seinem neuen kabarettistischen Programm „Einfach nicht kompatibel“ und mit Liedern aus seiner neuen CD nach Güstrow.

Zur Familienvorstellung „Oh, wie schön ist Panama“ von Marianne Terplan nach der Erzählung von Janosch wird am 16. April um 16 Uhr eingeladen, gespielt vom Theater „Poetenpack“. Für Kinder und Jugendlich folgt am 20. April um 10 Uhr „Peter und der Wolf“ – ein musikalisches Märchen für Orchester und Erzähler von Sergej Prokofjew, aufgeführt von der Neubrandenburger Philharmonie. Es gibt allerdings nur noch wenige Restkarten,informiert das Güstrower Theater.

„Das Tagebuch der Anne Frank“, eine Mono-Oper in zwei Akten von Grigori Frid steht am 21. April auf dem Programm. Die zweiteilige Mono-Oper schildert in knappen Bildern das Schicksal des 13-jährigen Mädchens Anne Frank, das sich vom 6. Juli 1942 bis zur Verhaftung durch die Gestapo am 4. August 1944 im besetzten Holland mit seiner Familie in einem Amsterdamer Hinterhaus versteckt hielt. Hier führte das Mädchen ein schon vorher begonnenes Tagebuch. Erst nach dem Krieg veröffentlichte ihr Vater Otto Heinrich Frank, der als einziger seiner Familie den Krieg und Holocaust überlebt hatte, die Aufzeichnungen, die den unbeugsamen Lebenswillen des Mädchens eindrücklich dokumentieren. Der russische Komponist Grigori Frid verfasste das Libretto zu seiner Mono-Oper fast wortgetreu nach dem Original und integrierte es in eine musikalisch-lyrische Erzählung, deren Emotionsgehalt gleichermaßen der Tragik des Geschehens wie der dichterischen Ausdruckskraft des Mädchens Rechnung trägt.

Den Abschluss des April-Programms im Barlachtheater bildet am 23. April um 19.30 Uhr das Konzert „A Tribute to Simon & Garfunkel“. Mit dem nötigen Respekt vor den großen Kompositionen und dem Anspruch an sich selbst, musikalisch hochwertige Interpretationen der Welthits von Simon & Garfunkel zu bieten touren „Graceland“ alias Thomas Wacker (Paul Simon) und Thorsten Gary (Art Garfunkel) seit nunmehr zwei Jahren mit Ihrem Programm überaus erfolgreich durch ganz Deutschland. Schnell erkannten sie, dass die Musik von Simon & Garfunkel wie geschaffen dafür ist, die unzähligen Klassiker des wohl erfolgreichsten Folkrock-Duos der Welt mit dem unverkennbaren Klang eines klassischen Streichensembles zu vereinen. Das Zusammenspiel der beiden Stimmen und zweier Gitarren mit den klassischen Instrumenten lässt die Songs von Simon & Garfunkel zu einem ausdrucksstarken und außergewöhnlichen Musikerlebnis werden.

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