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Vereine in der Region : Viel Raum für ehrenamtliche Arbeit

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Neue SVZ-Serie stellt Vereine in der Region vor: Förderverein Natur- und Umweltpark Güstrow

svz.de von
erstellt am 16.Feb.2015 | 06:00 Uhr

Heute startet eine neue SVZ-Serie. Immer am Montag wollen wir einen der vielen Vereine in der Region vorstellen. Sie bringen Lebens ins Dorf und in die Städte, engagieren sich für Kunst und Kultur, fördern die Arbeit von Feuerwehren und Schulen, bewahren Traditionen, bieten Raum für Geselligkeit und Austausch. Das Engagement ihre Mitglieder hilft das tägliche Leben ein bisschen schöner zu machen. Als erstes stellen wir den Förderverein Natur- und Umweltpark Güstrow vor.

 

Seit 25 Jahren begleitet der Verein die Entwicklung des Nup als beliebtes Erholungsziel der Güstrower und ihrer Gäste. „Unsere Mitglieder setzen sich ein für den Erhalt, die Umgestaltung und die Erweiterung unseres Natur- und Umweltparks“, umreißt Jane Weber als Vorsitzende das Aufgabenspektrum. Die Unterstützung kann dabei auf vielfältige Weise erfolgen und bietet potenziellen Mitgliedern ein umfangreiches Betätigungsfeld. „Da wäre einmal die finanzielle Unterstützung in Form von Geld- und Sachspenden“, benennt Kassenwart Eginhard Peters eine Möglichkeit aus seinem Zuständigkeitsbereich im Verein. Die 78 Mitglieder, davon 15 Unternehmen, entrichten pro Jahr einen Mindestbetrag, der aber gern aufgestockt werden kann. „Im Nup wird ja sehr viel gebaut. Viele Firmen unterstützen uns mit Sachleistungen, indem sie Arbeiten kostenlos ausführen“, berichtet der Kassenwart und weist auf eine Besonderheit hin: „Die Mitgliedsbeiträge für den Verein können steuerlich abgesetzt werden.“ Darüber hinaus wirbt der Förderverein Eigenmittel ein, um Projekte des Nup zu unterstützen.


Bürgerpreis für Hechtgrabenprojekt


In diesem Jahr unterstützt der Verein die Verleihung des Umweltpreises für Kinder- und Jugendliteratur, für die Reparatur des Bachlaufs am Bärenberg und zur umweltpädagogischen Nutzung des Hechtgrabenprojektes. Für das letztgenannte Vorhaben war der Verein mit einem Bürgerpreis im Rahmen des Deutschen Naturschutzpreises 2013 ausgezeichnet worden. „Dieses Engagement hat dem Park und seinem Förderverein viel Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit gebracht“, erinnert sich Jane Weber.

Natürlich können Vereinsmitglieder auch jederzeit im Park selbst mit anpacken. Zu tun gibt es immer etwas. Tradition seit einigen Jahren ist, dass die Teilnehmer an der jährlichen Mitgliederversammlung nach der Zusammenkunft zu Schaufel, Spaten und Hacke greifen und einen Arbeitseinsatz im grünen Bereich leisten. „Wir haben uns schon bei der Rhododendren-Pflege eingebracht und Wege und den Kräutergarten von Unkraut befreit“, zählt Rainer Schätz, stellvertretender Vereinsvorsitzender, auf.


Ein Ziel: Leseraum einrichten


Viele Möglichkeiten bestehen, sich bei Veranstaltungen oder Projekten im Park einzubringen. So sind Vereinsmitglieder dabei, wenn die Versorgung von Besuchern während der zahlreichen Nup-Feste zu sichern ist. Beim Sommerfest, das sich zu einer Hauptattraktion im Natur- und Umweltpark entwickelt hat, organisieren die Vereinsmitglieder regelmäßig einen großen Kuchenbasar.

Bei den Projekten sticht die Kinder- und Jugendumweltbibliothek besonders hervor. Seit zehn Jahren wird sie von Vereins-Gründungsmitglied Stefan Krüger und seiner Frau Erika auf ehrenamtlicher Basis vorbildlich betreut. „Unser nächstes Ziel ist es, einen Leseraum einzurichten“, sagt Krüger. Auch dabei könnten Vereinsmitglieder eventuell helfen.

Seinen 25. Geburtstag feiert der Verein in diesem Jahr. Es ist das Jahr, in dem u.a. die gläserne Fischtreppe und das Wolfskontaktzentrum fertig gestellt werden. Auch an diesen beiden Projekten haben Vereinsmitglieder ihren Anteil.
 




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